Korruptionsskandal: Politikern drohen bis zu 23 Jahre Haft

18.08.2008 | 11:25
Gozálbez (li.) und Amengual werden abgeführt.
Gozálbez (li.) und Amengual werden abgeführt.

Im Skandal um Korruption und Geldverschwendung in der Abteilung für Jugend- und Studienreisen der konservativen Vorgängerregierung drohen den festgenommenen Politikern bis zu 23 Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft geht mittlerweile von sechs Staftatbeständen aus, darunter Untreue, Dokumentenfälschung und Korruption. Die Leiter der Abteilung hätten ohne jegliche politische Kontrolle schalten und walten können, so die Staatsanwaltschaft. Der Hauptverdächtige Juan Francisco Gosálbez, Mitarbeiter der Abteilung, soll fast 800.000 Euro der öffentlichen Hand veruntreut haben. Insgesamt ist von einem Schaden von rund 3 Millionen Euro die Rede.

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