Krise bei Futura: Rettung wird immer schwieriger

15-09-2008  
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Bestürzung bei den Angestellten.
Bestürzung bei den Angestellten. Foto: DM
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Die angeschlagene Charterfluggesellschaft Futura steht offenbar vor dem Aus. Nach Erklärung der Zahlungsunfähigkeit am Montag (8.9.) hat die Fluglinie ihren Betrieb bislang nicht wieder aufgenommen. Am Dienstag (9.9.) starteten lediglich einzelnde Frachtflugzeuge. Das US-amerikanische Unternehmen Gecas orderte am Dienstag 15 Flugzeuge zurück, mit denen Futura bislang flog.

Es wird damit gerechnet, dass die spanischen Behörden der Airline womöglich die Fluggenehmigung entziehen werden. Die Angestellten wurden derzeit größtenteils beurlaubt. Passagiere wurden auf andere Airlines umgebucht. Zuvor hatte das Unternehmen bereits angekündigt, die Flotte um die Hälfte reduzieren und 600 ihrer 1.200 Mitarbeiter entlassen zu wollen.

Futura Airlines gilt als die größte unabhängige Charterfluggesellschaft in Europa. Die Ursache der finanziellen Probleme sei der Anstieg der Treibstoffkosten, sagte Pané. Ohne einen drastischen Abbau von Arbeitsplätzen sei das Unternehmen nicht überlebensfähig. Futura wolle künftig nur noch mit 12 oder 13 seiner zuletzt 22 Flugzeuge fliegen.

Vor kurzem hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben noch 38 Maschinen des Typs Boeing 737 im Einsatz. Die Gesellschaft mit Sitz in Palma transportierte im vergangenen Jahr 3,7 Millionen Passagiere. Futura war 1989 unter Beteiligung der irischen Gesellschaft Aer Lingus gegründet worden. Das Unternehmen erzielte in den vergangenen Jahren hohe Wachstumsraten.

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