Spanair befürchtet Millionenverlust

12-09-2008  
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Die spanische Fluggesellschaft Spanair befürchtet nach dem Unglück mit 154 Todesopfern vor drei Wochen in Madrid Einbußen von 30 bis 60 Millionen Euro. Der genaue Verlust werde vom Verhalten der Kunden abhängen, teilte das Unternehmen am Firmensitz in Palma mit. "Wir arbeiten daran, das Vertrauen der Passagiere zurückzugewinnen", sagte Spanair-Personalchef Héctor Sandoval. Die Zahl der verkauften Tickets sei infolge der Katastrophe um rund acht Prozent geschrumpft, hieß es. "Angesichts des Ausmaßes dieses Unfalls ist die Reaktion der Reisenden logisch", ergänzte Sandoval.

Die Spanair-Maschine vom Typ MD-82 war am 20. August kurz nach dem Start in Richtung Gran Canaria auf dem Madrider Großflughafen Barajas abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Unter den 154 Toten war auch eine vierköpfige Familie aus Pullach bei München. 18 Menschen wurden verletzt. Die Unglücksursache steht noch nicht fest. Vermutet wird ein technischer Defekt in Kombination mit einem Pilotenfehler. Verkehrsministerin Magdalena Alvarez sagte am Donnerstag erneut eine lückenlose Aufklärung zu.

Zu der offiziellen Trauerfeier für die Opfer wurden König Juan Carlos und Königin Sofía sowie Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero am Donnerstagabend in der Kathedrale von Madrid erwartet. Der Gottesdienst mit Erzbischof Antonio María Rouco Varela war zunächst am 1. September vorgesehen, musste aber wegen der Schwierigkeiten bei der Identifizierung der Opfer verschoben werden. Eine weitere Gedenkfeier mit Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia ist am 17. September in Las Palmas auf Gran Canaria geplant. Mehr als 70 der Toten kamen von den Kanarischen Inseln.

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