Verfolgungsjagd quer über die Insel endet im Meer

11-11-2008  
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Der Mann wurde unverletzt aus dem Wrack geborgen. Foto: Perelló

Die Polizei hat sich am Montag eine filmreife Verfolgungsjagd mit einem Mann geliefert, der sein Auto mit 200 Stundenkilometern quer über die Insel steuerte und schließlich bei Alcúdia an der Nordostküste Mallorcas ins Meer stürzte. Der Kolumbianer hatte gegen Mittag nach einem Streit in Palmas Viertel Son Vida mit seinem Volvo einen Porsche angefahren und die Flucht ergriffen. Laut Aussage eines Freundes hatte er die Absicht, sich das Leben zu nehmen. Die Polizei versuchte, ihn auf dem Weg nach Alcúdia zu stoppen, doch der Mann rammte mit seinem Auto den Wagen der Polizei, als diese ihm den Weg zu versperren versuchte. Bei Alcúdia schließlich durchbrach der Kolumbianer mit seinem Volvo eine Absperrung und stürzte 20 Meter in die Tiefe. Den Polizisten gelang es, den Mann aus dem Wagen zu befreien. Er war unverletzt.

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