Zapatero erhofft sich von Obama bessere Beziehungen USA-Spanien

06.11.2008 | 10:35

Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero erhofft sich vom künftigen US-Präsidenten Barack Obama eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Spanien und den USA. "Die Wahl Obamas eröffnet eine neue Ära der Hoffnung für die USA und die Welt", sagte der sozialistische Regierungschef am Mittwoch in Madrid. Der Ausgang der Wahl bedeute eine vielversprechende Perspektive für die Beziehungen der USA zu Spanien und zur Europäischen Union.

In Spanien hatte es als ein offenes Geheimnis gegolten, dass Zapatero auf einen Sieg des Demokraten Obama gehofft hatte. Der noch amtierende US-Präsident George W. Bush hatte sich stets geweigert, mit dem spanischen Regierungschef zu Beratungen zusammenzukommen. Der Republikaner hatte es Zapatero offenbar nicht verziehen, dass er sogleich nach seiner Amtsübernahme 2004 die spanischen Truppen aus dem Irak zurückzog und andere Staaten aufrief, dem Beispiel Spaniens zu folgen.

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