Mit Würstchen und ohne Raketen: So feiert Palma rund um den 20. Januar Sant Sebastià

19.01.2009 | 10:51
Turmbau zu Palma: Auch das gehört zu Sant Sebastià.
Turmbau zu Palma: Auch das gehört zu Sant Sebastià.

Wenn ganz Palma auf den Beinen ist, Rauchschwaden von offenen Feuerstellen und der Duft von gegrilltem Fleisch und Würstchen durch die engen Gassen der Altstadt ziehen, Musikgruppen sich auf nahezu jedem Platz die Klinke in die Hand geben, feuerspeiende Ungetüme und funkensprühende Teufelchen durch die Straßen ziehen, weiß vom Opa bis zum Kleinkind jeder in der Inselhauptstadt, dass wieder einmal ausgelassen dem Schutzheiligen Sant Sebastià gehuldigt wird. Höhepunkt ist die Nacht auf den 20. Januar, den Namenstag Sebastians.

Zum Schutze der Kathedrale wird es dieses Jahr kein großes Feuerwerk geben. Denn die historischen Fenster und Gemäuer reagieren ­allergisch auf zu nah explodierende Böller. Stattdessen wird in gebührender Entfernung ein Feuerspektakel am Boden präsentiert. 400.000 Euro lässt sich das Rathaus in diesem Jahr allein die Teufel- und Drachenparade kosten, die am 25. Januar ab 18.45 Uhr das Stadtfest lautstark beendet. Als Gastland ist Bolivien zur Fiesta eingeladen. Damit wird das ohnehin schon farbenfrohe Fest wohl noch bunter werden. Für heiße Sant-Sebastià-Rhythmen sorgen nicht weniger als 42 Bands.

Am 20. Januar sind alle Läden in Palma geschlossen. Die Feierlichkeiten haben dabei schon diese Woche begonnen und ziehen sich bis zum 25. Januar. Das komplette Festprogramm kann im Internet unter www.ayuntamientodepalma.es heruntergeladen oder bei den Touristeninformationsbüros abgeholt werden. Eine Auswahl der Veranstaltungen findet sich rechts sowie auf Seite 84.

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