´Balearen gehören zu Spanien´: Middelmann kritisiert Katalanisch-Politik

16-01-2009  
Middelmann bei seinem Vortrag.
Middelmann bei seinem Vortrag. Foto: Ramon
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Der Vorsitzende des Fremdenverkehrsverbands und Air-Berlin-Chef für Spanien und Portugal, Alvaro Middelmann, ist bei einem Vortrag im Gran Hotel de La Caixa am Donnerstag mit der Politik der Katalanisch-Förderung der balearischen Landesregierung hart ins Gericht gegangen. Durch die Sprachdebatte gingen den Inseln zahlreiche Touristen verloren, die etwa zum Spanisch-Lernen nach Spanien kämen. Es werde nicht anerkannt, dass die Balearen zweisprachig seien, wenn beispielsweise Straßenschilder nur Katalanisch beschriftet seien. In der derzeitigen Mitte-Links-Regierung diktierten Minderheiten den Kurs. Aber auch die oppositionelle Volkspartei müsse sich fragen, was sie für die Gleichberechtigung der Sprachen getan habe. "Die Balearen werden mit Spanien identifiziert, weil sie zu Spanien gehören. Aber hier hat man den Eindruck, dass die Notwendigkeit gesehen wird, sich von diesem so vielseitigen Land abzusondern."

Middelmann forderte auch mehr Gastfreundschaft gegenüber den Touristen ein. Schließlich hingen 85 Prozent der Wirtschaft von der Branche ab. "Türken und Ägypter freuen sich über die Touristen, und wir nicht. Wir müssen unsere traditionelle Gastfreundschaft wiedererlangen."

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