Vor Ibiza gesunkener Frachter bleibt auf Meeresgrund

25-02-2009  

Ein spanischer Frachter, der im Sommer 2007 vor Mallorcas Nachbarinsel Ibiza gesunken war, soll auf dem Meeresgrund liegen bleiben. Das Madrider Umweltministerium entschied, die "Don Pedro" nicht zu heben. Von dem Wrack gehe keine Gefahr für die Umwelt aus, betonten die Behörden.

Umweltschützer protestierten gegen die Entscheidung. Mehrere Organisationen wiesen darauf hin, dass sich in den Tanks des Wracks noch bis zu 15.000 Liter Treibstoff befänden. Das Dieselöl könne eine Verschmutzung des nahe gelegenen Naturparks "Ses Salines" auslösen.

Das 142 Meter lange Schiff war im Juli 2007 infolge eines Navigationsfehlers in der Nähe des Hafens von Ibiza auf einen Felsen gelaufen und gesunken. Das Wrack liegt in 45 Metern Tiefe. Nach dem Unglück mussten mehrere Strände auf der Insel wegen Ölverschmutzung zeitweise gesperrt werden.

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