Kongresspalast in Palma: Bau geht weiter, Barceló geht

02-06-2009  
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Die Bauarbeiten gingen in den vergangenen Wochen zügig voran. Foto: Lorenzo

Die Bauarbeiten am Kongresspalast in Palma de Mallorca werden fortgesetzt. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen am Montag (1.6.) zwischen Vertretern der Landesregierung und der Stadt Palma einerseits sowie der Hotelgruppe Barceló. Diese wird sich allerdings endgültig aus dem Projekt verabschieden, so dass die öffentliche Verwaltung die Konzession für den Betrieb des Kongresspalastes mit angeschlossenem Hotel neu vergeben oder aber das Projekt selbst übernehmen muss. Stadt und Landesregierung haben zugesagt, den Rückzug von Barceló zu erleichtern, wenn Barceló im Gegenzug auf den angekündigten Baustopp verzichtet. Auch ein Gang vor Gericht soll so vermieden werden, der den Bau weiter verzögern würde.

Die Pläne der Hotelgruppe Barceló, sich aus dem Projekt des Tagungszentrums mit angeschlossenem Hotel zu verabschieden, waren am Mittwoch (27.5.) bekannt geworden. Der vorläufige Baustopp sollte ab dem 5. Juni gelten. Barceló begründete die Entscheidung damit, dass Vertragsbedingungen nicht eingehalten worden seien und man nach einem Jahr ergebnisloser Verhandlungen mit der Landesregierung und der Stadtverwaltung von Palma keine Perspektive für das Projekt sehe. So hätten sich die Kosten unter anderem wegen nachträglicher Änderungen am Projekt um rund 30 Prozent auf 150 Millionen Euro erhöht.

Die Konzession für den Betrieb des Kongresspalastes und des Hotels sollte für 40 Jahre vergeben werden. Der Komplex soll laut den Plänen Anfang 2011 eröffnet werden und für eine Belebung der Nebensaison auf Mallorca sorgen. Unternehmer und Gewerkschaftsvertreter begrüßten die Entscheidung, die Bauarbeiten fortzusetzen.

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