Einer der mächtigsten Unternehmer Mallorcas, der Vizepräsident der Hotelkette Sol Meliá, Sebastián Escarrer, hat jetzt indirekt die katalanischfreundliche Sprachpolitik der Balearenregierung kritisiert. Es sei wichtig, die eigene Kultur zu pflegen, allerdings dürfe sie niemand aufgezwungen werden, sagte er bei einer Fachtagung der Tourismuswirtschaft in Madrid. Spanisch müsse die wichtigste Sprache bleiben, zudem müsse Englisch weiter gefördert werden. Besorgniserregend sei zudem die hohe Quote der Schulabbrecher in Spanien, die weit höher sei als in anderen europäischen Ländern. "Für die drittwichtigste Tourismusnation der Welt ist dies beschämend", so der Unternehmer. Sol Melià mit Sitz in Palma betreibt weltweit mehr als 300 Hotels.
Wie ist das mit der 'residencia'? Wann bekomme ich auch in Palma einen neuen Personalausweis? Was ist bei Diebstahl zu tun? Wie steht es um die Beziehungen zwischen Deutschen, Mallorquinern und ihren Behörden?
Zu diesen und weiteren Fragen wird Konsulin Regina Lochner im MZ-Live-Chat Rede und Antwort stehen. Sie können sie am Donnerstag (17.5.) von 16 Uhr bis 17 Uhr online befragen.
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