Hotelier kritisiert Sprachpolitik

19.06.2009 | 16:56

Einer der mächtigsten Unternehmer Mallorcas, der Vizepräsident der Hotelkette Sol Meliá, Sebastián Escarrer, hat jetzt indirekt die katalanischfreundliche Sprachpolitik der Balearenregierung kritisiert. Es sei wichtig, die eigene Kultur zu pflegen, allerdings dürfe sie niemand aufgezwungen werden, sagte er bei einer Fachtagung der Tourismuswirtschaft in Madrid. Spanisch müsse die wichtigste Sprache bleiben, zudem müsse Englisch weiter gefördert werden. Besorgniserregend sei zudem die hohe Quote der Schulabbrecher in Spanien, die weit höher sei als in anderen europäischen Ländern. "Für die drittwichtigste Tourismusnation der Welt ist dies beschämend", so der Unternehmer. Sol Melià mit Sitz in Palma betreibt weltweit mehr als 300 Hotels.

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