1,4 Hektar pro Tag: Greenpeace warnt vor Zersiedelung auf Balearen

08.07.2009 | 10:17

Trotz der Bemühungen um mehr Landschaftsschutz in den vergangenen zwei Jahren schreitet die Zersiedelung auf Mallorca nach dem Urteil von Umweltschützern weiter voran. So kritisiert Greenpeace in seinem jährlichen Bericht zum Zustand der spanischen Küste, dass auf den Balearen täglich 1,4 Hektar zersiedelt würden. Zudem zählen die Umweltschützer 79 Fälle möglicher Korruption im Umfeld der Bauwirtschaft. Darin verstrickt seien 25 Beschuldigte, von denen 18 öffentliche Ämter innehaben oder hatten. Zudem sei der Ausbau zahlreicher Landstraßen geplant, die durch landwirtschaftliche Schutzgebiete führten.

Insgesamt 14 Schutzgebiete auf den Balearen wurden als bedroht eingestuft. Auf Mallorca sind unter anderem betroffen: Cap Enderrocat und Cap Blanc (Gemeinde Llucmajor), Cap de Cala Figuera (Calvià, Ausbau des Hafens Port Adriano) oder etwa der Naturpark Sa Dragonera, Sa Trapa und Serral den Salat (Gemeinde Andratx, Zersiedelung).

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