Mehr Geld für Mallorca: Einigung bei Finanzpaket

13.07.2009 | 12:02

Die Balearen erhalten voraussichtlich rund 400 Millionen Euro pro Jahr mehr an Steuergeldern von der spanischen Zentralregierung. Der balearische Ministerpräsident Francesc Antich (PSOE) wollte sich nach der Bekanntgabe durch die spanische Vizepräsidentin Elena Salgado am Sonntag (12.7.) allerdings auf keinen Betrag festlegen. Die Inseln würden allerdings in der Finanzierung den anderen Regionen endlich gleichgestellt. Das bisherige Finanzierungssystem benachteiligt Mallorca und die Nachbarinseln, da es das starke Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahre nicht berücksichtigt. So erhielten die Balearen zuletzt nach offiziellen Berechnungen pro Einwohner nur rund 79 Prozent der von Madrid an die Regionen durchnschnittlich pro Kopf überwiesenen Mittel.

Die neuen Gelder sollen nun schrittweise gezahlt werden und vor allem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales ausgegeben werden. Die Koalitionspartner im regierenden Mitte-Links-Bündnis zeigten sich enttäuscht: Man habe sich erheblich mehr erwartet, hieß es bei der Regionalpartei Unió Mallorquina. Auch das LInksparteien-Bündnis Bloc kritisierte das Ergebnis als unzureichend.

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