SPANIEN

Käuflicher Sex bleibt rechtliche Grauzone

23-09-2009  

Das spanische Parlament hat einen Antrag zur Reglementierung der Prostitution abgelehnt

Der käufliche Sex bleibt in Spanien eine rechtliche Grauzone. Das Madrider Parlament lehnte mit großer Mehrheit einen Antrag ab, die Prostitution als eine Erwerbstätigkeit anzuerkennen und gesetzlich zu reglementieren. Damit ist der käufliche Sex in Spanien wie bisher weder erlaubt noch verboten. Die regierenden Sozialisten (PSOE) und die konservative Volkspartei (PP) begründeten ihr Nein nach Presseberichten vom Mittwoch damit, dass die meisten Prostituierten in Spanien Immigrantinnen seien, die von Mafia- Organisationen ausgebeutet würden.

"Bei der Prostitution mangelt es nicht an Arbeitnehmerrechten, sondern an Menschenrechten", sagte die sozialistische Abgeordnete Carmen Montón. "Für sexuelle Ausbeutung darf es keine Reglementierung geben." Demgegenüber betonte der katalanische Linksrepublikaner Joan Tardá, der den Antrag eingebracht hatte: "Uns wäre es auch lieber, wenn es keine Prostitution gäbe. Aber man kann die Augen vor der Realität nicht verschließen. Eine Reglementierung ist das kleinere Übel."

Das Parlament lehnte auch den Antrag ab, Sex-Annoncen in den Medien zu verbieten. Die Ministerin für Gleichberechtigung, Bibiana Aído (PSOE), hatte diese Anzeigen als eine "Schande" bezeichnet. Ihre Partei stimmte jedoch ebenso wie die PP gegen ein Verbot. Die großen Parteien der Sozialisten und Konservativen sprachen sich vielmehr dafür aus, den Verlagshäusern einen freiwilligen Verzicht auf solche Annoncen nahezulegen.

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