De Santos: Zwei Jahre Gefängnis

Mit der städtischen Kreditkarte in Schwulen-Bordells: Der frühere PP-Stadtrat in Palma de Mallorca ist wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder verurteilt worden.

25-09-2009  

Der frühere Stadtrat von Palma de Mallorca, Javier Rodrigo de Santos, muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Das hat ein Richter auf Mallorca am Donnerstag (24.9.) entschieden, nachdem die Geschworenen bereits am Donnerstag (17.9.) den Ex-Politiker für schuldig befunden hatten. Das Schwurgericht hatte es als erwiesen angesehen, dass der Kokainsüchtige zwischen 2006 und 2007 rund 50.000 Euro öffentlicher Gelder in Schwulen-Bordells ausgegeben hat, und sprachen sich dafür aus, dass De Santos dafür mit einer Haftstrafe büßen muss. Der Richter blieb nun unter dem geforderten Strafmaß der Staatsanwaltschaft.

Diese hatte zuvor die geforderte Haftstrafe von dreieinhalb auf drei Jahre gesenkt. Die Verteidigung forderte eine Reduzierung auf lediglich viereinhalb Monate Gefängnis mit Verweis auf die Drogenabhängigkeit und damit laut Anwalt verminderte Schuldfähigkeit des jetzt Verurteilten. Die Geschworenen beurteilten den Einfluss der Abhängigkeit auf das Verhalten von De Santos als "nicht intensiv", berücksichtigt wurde auch, dass der frühere Politiker der Volkspartei (PP) das Geld nach Bekanntwerden der Vorwürfe an die Stadt Palma de Mallorca zurückgezahlt hatte.

De Santos hatte zuvor gestanden, dass seine Kokain-Abhängigkeit seine Arbeit als Stadtrat beeinträchtigt und ihn dazu verführt habe, eine städtische Kreditkarte zu missbrauchen. Er habe in dem Etablissement "Casa Alfredo" nicht für Sex bezahlt, sondern hauptsächlich für Drogen. Dem widersprach der Bordellbetreiber, Alfredo Gómez: "In meinem Laden waren drei Dinge tabu: Minderjährige, Drogen und Indiskretionen über Kunden."

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