Arbeitgeberpräsident droht Zwangskonkurs wegen Mallorca-Villa

05.11.2009 | 13:47

Weil ein mallorquinischer Bauunternehmer keinen Zahlungsverzug mehr hinnehmen will, droht dem Präsidenten des spanischen Arbeitgeber-Dachverbandes Gerardo Díaz Ferrán der Zwangskonkurs. Díaz Ferrán, der mehr als 50 Firmen besitzt (darunter Air Comet und Viajes Marsans), hatte den Insulaner mit dem Umbau seiner Luxusvilla in Bendinat beauftragt. Die Kosten des Projekts stiegen auf fast 4,3 Millionen Euro. Nachdem es seit April dieses Jahres bei den Zahlungen zu Verzögerungen gekommen war und der Bauunternehmer eigenen Lieferanten bedeutende Summen schuldig bleiben musste, stellte der Mallorquiner wegen eines ausständigen Betrags von 755.000 Euro beim Handelsgericht Antrag auf ein Zwangskonkursverfahren. Díaz Ferrán begründet den Verzug damit, dass ihm seinerseits viele Kunden erhebliche Summen schuldig geblieben wären. Nun droht dem Arbeitgeberpräsidenten ein Domino-Effekt: Auf den Balearen, aber auch spanienweit erwägen weitere Gläubiger, sich dem Antrag anzuschließen.

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