Mallorca-Küste fest in Hand von Ausländern

Immobilien: Vor allem Engländer verkaufen

23.11.2009 | 10:32

Immobilien an der Küste von Mallorca befinden sich weitgehend in der Hand von Zweithausbesitzern aus dem europäischen Ausland. Das haben Sprecher von Bauträgern und Immobilienunternehmen gegenüber der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" bestätigt. Auf der Insel wird deswegen befürchtet, dass die heimische Immobilienwirtschaft kaum profitieren wird, wenn die wirtschaftliche Erholung in Deutschland und England einsetzt. Die Häuser würden mittlerweile von Ausländern an Ausländer verkauft.

Die Mallorquiner seien praktisch raus aus den Geschäften an der Küste, bestätigt Gabriel Oliver, Vorsitzender der Vereinigung der Bauträger. Es würden nur mehr einige Projekte in den Gemeinden Calvià und Andratx sowie etwa in Cala d'Or in Son Servera entwickelt. Vor allem Ende der 90er Jahre und Anfang des neuen Jahrtausends seien Grundstücke massiv in ausländische Hände übergegangen. Nur mehr im Landesinnern gebe es noch eine Handvoll mallorquinischer Eigentümer, die verkauften.

Das Gros der Verkäufer sind nach Angaben der Immobilienfirmen derzeit Engländer aufgrund der Schwäche des britischen Pfunds. Nur ein kleiner Teil der Immobilienbesitzer verkaufe jedoch wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Bei den Käufern handle es sich derzeit besonders um Deutsche, Österreicher und Schweizer.

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