Hoteliers, Restaurantbetreiber und Einzelhändler auf Mallorca werfen den Behörden vor, die Playa de Palma zu vernachlässigen. In dem vor allem bei Deutschen beliebten Urlaubsgebiet fehlten Sicherheitskräfte zur Kontrolle der Prostitution und Kleinkriminellen, auch die Stadtreinigung sei mangelhaft. Statt dringende Probleme dort zu lösen, werde auf die seit 2003 angekündigte Generalsanierung der Urlaubsregion verwiesen. Dieses Vorhaben komme aber nicht voran. Die Unternehmer zweifeln auch daran, dass die Zentralregierung die versprochenen 83,5 Millionen Euro für die kommenden sechs Jahre beisteuert.