Umsatzeinbruch wegen mildem Wetter auf Mallorca

Wintermode und Heizgeräte erweisen sich als Ladenhüter

24.11.2009 | 10:45

Die anhaltend milden Temperaturen auf Mallorca haben den Einzelhändlern nach eigenen Angaben massive Umsatzeinbußen beschert. So erweist sich ein Großteil der Winterkleidung in den Geschäften als schwer verkäuflich, klagt Pedro Mesquida vom Branchenverband Afedeco. Die Umsätze im Oktober und November seien um 40 Prozent zurückgegangen, die Läden seien noch immer voll mit Jacken und Mänteln. Die Saison sei praktisch verloren, da nun viele Kunden bis Anfang Januar abwarten würden, wenn ohnehin der Winterschlussverkauf beginnt.

Unzufriedenheit herrscht auch bei den Verkäufern von Elektrogeräten. Der Verkauf von Heizgeräten sei wegen der Immobilienkrise ohnehin zurückgegangen, die milden Temperaturen bewirkten nun ihr übriges, heißt es bei der Vereinigung der Geschäfte für Elektrogeräte. Der Rückgang im Verkauf wird auf 15 bis 20 Prozent beziffert. In der Branche wird damit gerechnet, dass der Schlussverkauf inoffiziell schon Ende Dezember beginnen wird. Das ist zwar nicht erlaubt, im balearischen Handelsministerium wird aber darauf verwiesen, dass Kontrollen nur nach Anzeigen geplant seien.

Auf Mallorca herrschen weiterhin Höchsttemperaturen um die 20 Grad bei überwiegend wolkenfreiem Himmel.

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