Klimawandel- Simulation für die Playa de Palma

Universität von Kantabrien soll berechnen, wie sich das Urlaubsgebiet verändern wird

30-11-2009  
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Die Universität von Kantabrien soll dabei helfen, die Folgen des Klimawandels auf Mallorca und speziell für die Playa de Palma vorherzusagen. Das hat der Fachbereichsleiter Umwelt und Nachhaltigkeit des Konsortiums zur Modernisierung der Playa de Palma, Fernando Camps, angekündigt. Geplant ist eine Simulation, die zeigen soll, wie die Playa de Palma in Folge der Erderwärmung ihr Gesicht verändern wird. Zunächst müsse man jedoch verlässliche Daten haben, die den Berechnungen zugrunde gelegt werden. Bisherige Prognosen sparten Aussagen zu lokalen Konsequenzen aus, Daten soll aber das balearische Meeresforschungsinstitut Imedea vorlegen.

Bisherige Prognosen gingen davon aus, dass die Höchsttemperatur auf Mallorca im Schnitt um 2,8 bis 4,9 Grad steigen werde, so Camps. Für die Simulation muss zudem berechnet werden, um wie viel Grad sich Atmosphären- und Wassertemperaturen ändern und wie sehr der Meeresspiegel ansteigen könnte. Mit der Simulation soll dann Anfang nächsten Jahres begonnen werden.

Um die Playa de Palma bis zum Jahr 2020 zum führenden Reisegebiet in Europa auszubauen, haben Expertenteams einen Masterplan ausgearbeitet, der unter anderem auch die Gefahren des Klimawandels berücksichtigt. Geplant sind großzügige Grünflächen, die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs, die Aufwertung der Hotels, der Abriss alter Gebäude sowie viele weitere Maßnahmen.

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