Schweinegrippe: Deutscher ist drittes Todesopfer auf Mallorca

Impfungen haben begonnen

01-12-2009  
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Auf Mallorca ist ein drittes Todesopfer der Schweinegrippe registriert worden. Es handelt sich um einen 69-jährigen Deutschen, der am 29. Oktober mit einer Lungenentzündung in eine Privatklinik eingeliefert worden war und an Atemnot litt. Wie mitgeteilt wurde, handelte es sich um einen Risikopatienten, der unter anderem an Herzbeschwerden litt und übergewichtig war. Am 6. November musste er angesichts der Verschlimmerung seines Zustands auf die Intensivstation verlegt werden, wo er schließlich starb. Die Nationalität des Mannes war zunächst nicht genannt worden, nach Informationen des "Diario de Mallorca" handelt es sich jedoch um einen Deutschen.

Beim zweiten Todesopfer hattes es sich um ein zweijähriges Kind gehandelt, das am Sonntag (15.11.) im Krankenhaus Son Llàtzer in Palma an einer degenerativen Vorerkrankung gelitten hatte. Das Kind war am Tag zuvor mit hohem Fieber eingeliefert und schließlich auf die Intensivstation verlegt worden. Die Behandlung unter anderem mit dem Grippe-Medikament Tamiflu schlug allerdings nicht an. Die Gesundheitsbehörden verwiesen darauf, dass das Kind an einer sogenannten Mitochondrialen Erkrankung gelitten habe, die äußerst selten sei. Bei dem ersten Todesopfer hatte es sich um eine 33-jährige Nigerianerin gehandelt, die im Juli auf Mallorca gestorben war.

Unterdessen werden auch auf Mallorca seit dem 16. November Impfungen gegen die Schweinegrippe verabreicht. Den Gesundheitszentren wurden insgesamt 215.000 Dosen geliefert. Zunächst sollen die Risikopatienten wie chronisch Kranke oder Menschen mit Herzerkrankungen geimpft werden. Termine können vereinbart werden unter der Telefonnummer 902- 079 079 (montags bis samstags 7 bis 21 Uhr).



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