Die Balearen-Regierung stemmt sich mit einem gewaltigen Investitionspaket gegen die Wirtschaftskrise. Insgesamt 1.061 Millionen Euro aus Töpfen der Region, der Zentralregierung und der EU sollten im Jahr 2010 die Balearen-Wirtschaft beleben und 35.800 Arbeitsplätze erhalten, so Ministerpräsident Francesc Antich am Mittwoch. Rund 40 Prozent der Gelder sind für sozialpolitische Maßnahmen vorgesehen, der Rest geht in die freie Wirtschaft.
Im einzelnen stehen folgende Mittel zur Verfügung: Mit 193 Millionen Euro werden die Einrichtungen des öffentlichen Gesundheits- und Bildungswesen unterstützt, 140 Millionen Euro sind für den Bahnverkehr vorgesehen, 48,2 Millionen Euro fließen in den Straßenbau, 131 Millionen in den Umweltschutz, und 123 Millionen Euro sollen Innovationen beflügeln. Weitere 38 Millionen Euro sind für Bewässerungseinrichtungen vorgesehen, 54,7 Millionen Euro für Sanierungen von Statdtviertel, 26 Millionen Euro für Sport- und Jugendeinrichtungen, 44 Millionen Euro für Kulturerbe und touristische Infrastruktur, 42,7 Millionen Euro für Tourismuswerbung und 14 Millionen Euro für die Playa de Palma. Dem bekanntesten Urlaubsgebiet Mallorcas, das in den kommenden Jahren umfassend modernisiert werden soll, käme zudem noch der Großteil von weiteren 88 Millionen Euro zugute, die nicht im Konjunkturprogramm enthalten sind.