Kritik an Gemeinden nach Erdbeben am Wochenende

Vorgeschriebene Notfallpläne sind nicht ausgearbeitet worden

02-02-2010  

Die Erde vor Mallorca hat am Samstag (30.1.) gebebt, und keine der Gemeinden hatte einen Notfallplan in der Schublade. 2005 hat die Regierung der Balearen ein Dekret erlassen, wonach die sechs besonders gefährdeten Gemeinden verpflichtet wurden, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Neben Palma müssten demnach auch Marratxí, Santa Maria, Bunyola, Valldemossa und Esporles längst entsprechende Pläne ausgearbeitet haben. Mithilfe der vorgeschriebenen Notfallpläne sollten die Rettungsmannschaften im Fall eines folgenschweren Erdbebens darüber informiert werden, wo ihre Hilfe zuerst nötig ist.

Weiteren 26 Inselgemeinden wird außerdem empfohlen, einen solchen Plan auszuarbeiten, darunter Calvià, Inca, Llucmajor, Andratx und Alcúdia. Darüber hinaus schreibt das Dekret den Gemeinden Sencelles, Sineu und Santa Eugènia vor, zumindest die Gesteinsschichten unter ihren Wohngebieten untersuchen zu lassen.

Das zuständige Dezernat für Inneres räumt Versäumnisse ein. Ein Sprecher betont aber auch, dass an dem Thema bereits seit Längerem gearbeitet wird. Allerdings habe man sich in den vergangenen Jahren auf Katastrophenszenarien konzentriert, deren Eintreten wahrscheinlicher ist, zum Beispiel Überschwemmungen oder Waldbrände.

Gegen kurz nach acht Uhr morgens hatte am Samstag (30.1.) ein Meerbeben der Stärke 3 auf der Richter-Skala im Südosten von Santa Ponça die Erde erschüttert. Es war in zahlreichen Gebieten rund um die Bucht von Palma zu spüren, vor allem in Calvià, Palma und Llucmajor. Das Epizentrum des Mini-Bebens lag nach Aussage der seismographischen Experten in drei bis fünf Kilometern Tiefe. Nach Behördenangaben bestand aber zu keiner Zeit Einsturzgefahr.

Das Beben vom Wochenende sei nach Aussage des nationalen geographischen Instituts Red Sísmica vergleichsweise schwach gewesen. Das Risiko eines folgenschweren Bebens auf den Balearen sei zudem äußerst gering.

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