Diese Frau verzaubert den Insel-Promi Matthias Kühn

Wer der deutsche Immobilienunternehmer ist, weiß auf Mallorca jeder. Wer aber ist seine neue Freundin? In Spanien kennt Norma Duval jeder …

11.02.2010 | 02:00
Schauspielerin, Entertainerin und auch als Model erfolgreich: Norma Duval gilt als „Superfrau?
Schauspielerin, Entertainerin und auch als Model erfolgreich: Norma Duval gilt als „Superfrau?

Ausdruckvolles Gesicht, tolle ­Figur und viel Temperament – Norma Duval ist in Spanien ein Star. So bekannt wie in Deutschland Veronica Ferres oder Iris Berben. Nur noch vielseitiger. Sie ist Film-, TV- und Musicalschauspielerin, Sängerin und Entertainerin. Und das Gesicht bekannter Kosmetik- und ­Modefirmen (Punto Roma). Seit sie 1973 mit nur 17 Jahren den Titel der „Miss Madrid" gewann, ist Norma Duval auch ein Star der spanischen Klatschpresse. Kaum ein Auftritt, der den Augen der Öffentlichkeit entgeht. Erfolg, den sie nur einem Menschen zu verdanken hat: sich selbst. Norma ist eine absolute Power- und Selfmadefrau.

Geboren wird sie am 4. April 1956 als Purificación Martín Aguilera in Barcelona. Später zieht die Familie nach Madrid. Ihr Vater ist beim Militär. Schon mit 15 steht für Norma fest: Sie will zum Theater. Die bunte Welt zieht sie magisch an. Ein Wunsch, der schon aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit nicht abwegig erscheint. Markenzeichen: ihre riesigen blauen Augen. Nachdem sie mit 17 zur „Miss Madrid" gekürt wird, bekommt sie das Angebot, in verschiedenen Theaterstücken mitzuspielen. Es ist der Beginn einer steilen Karriere. Mit der TV-Sendung „¡Señoras y señores!" wird sie spanienweit bekannt. Anfang der 80er Jahre spielt sie in verschiedenen Filme mit, etwa in „Tres mujeres" (drei Frauen) mit der ebenso prominenten Ana Obregón oder in „Victoria" mit Helmut Berger. Noch erfolgreicher ist sie aber als Musicalschauspielerin. Im traditionsreichsten Revuetheater der Welt, den Folies Bergère in Paris, wird sie Hauptdarstellerin – als zweite Spanierin in der Geschichte des Hauses nach der schönen Otéro. Und ein gefeierter Star. Seither nennt man sie auch in Spanien liebevoll la vedette (Star). Ihr Ehrgeiz ist damit noch lange nicht befriedigt. Sie wird Unternehmerin, geht mit verschiedenen Shows, die sie selbst produziert, auf Tournee, feiert auch in Mexiko und Italien Erfolge.

Ende der 80er Jahre nimmt sie Abschied vom Film, widmet sich ganz dem Theater. Und ist im Fernsehen mit zig Unterhaltungsshows präsent: „Bellezas al agua" (1990), „Desde Palma con amor" (1991), „Los domingos por Norma" (1992-1993). In all diesen Jahren ist sie aus der Öffentlichkeit nicht wegzudenken. Regelmäßig erscheinen in der spanischen Presse Homestorys über sie. Denn auch ihr Privatleben ist bilderbuchreif: Mit dem jugoslawischen Ex-­Basketballspieler Marc Ostarevic, den sie 1983 in Paris kennenlernt, führt sie 18 Jahre lang eine skandalfreie Beziehung. Er unterstützt sie, ist der Mann hinter ihr, während sie Karriere macht. Nebenbei bekommt sie auch noch drei Kinder: Marc (25), Yelko (23) und Christian (15). Die Familie lebt in einer riesigen Villa in Madrid. Norma ist fester Bestandteil der Madrider Gesellschaft. Alles scheint perfekt. Sie gehört zu der vielbeneideten Kategorie „Superfrau", die alles hat und der alles gelingt: Sie ist schön, reich, ehrgeizig, voller Energie und sehr erfolgreich.

Bis 2001. Da heißt es plötzlich: Scheidung. Die Entertainerin gibt zu, dass das Scheitern ihrer Ehe an ihr gelegen habe. Bald ist klar, warum: Norma hat in José Frade (72) eine neue Liebe gefunden. Für den 20 Jahre älteren, schwerreichen Filmproduzenten verlässt sie ihren Mann, Frade seine langjährige Ehefrau. Norma beteuert, er sei die große Liebe ihres Lebens. Gerüchte über eine schmutzige Scheidungsschlacht machen die Runde. Angeblich schuldet Frade seiner Ex-Frau Adriana Rothlander bis heute einen Großteil des gemeinsamen Vermögens. Ein einfacher Typ scheint er jedenfalls nicht zu sein. Trotzdem: 2004 heiratet das Paar. Gleichzeitig passiert etwas Merkwürdiges. Norma, bis dahin ein absoluter Liebling der Presse, ist wie verwandelt: Sie zieht sich völlig aus der Öffentlichkeit zurück, arbeitet auch nicht mehr. Aus dem sympathischen, zugänglichen Star wird eine distanzierte Frau, die auf jede Annäherung von Journalisten unwirsch reagiert. Ihrem Mann zuliebe. Denn der will Norma ganz für sich.

Bis September 2009. Da verkündet sie plötzlich, dass sie sich nach acht gemeinsamen Jahren getrennt haben. Keine weiteren Erklärungen. Nur eine Andeutung, die auch ihren Rückzug erklärt: José Frade sei sehr eifersüchtig gewesen. Und sie habe darunter sehr gelitten. Ihre Trennung verkündet sie ganz offiziell mit einer großen Fotoreportage in der spanischen „Hola". Darin posiert Norma am Strand von Tagomago, einem Inselchen vor Ibiza. Spricht darüber, dass sie sich auf ihr neues Leben freut, übers Meer, die Natur – nur keine Details. Eine Art offizielles Zeichen, mit dem sie sagt: Ich bin wieder da.

An dieser Stelle kommt Matthias Kühn ins Spiel. Dem Immobilienunternehmer gehört die Insel. Für das Fotoshooting hat er sie Norma zur Verfügung gestellt. Sie will, nach all den Jahren, zurück in ihren Beruf. Ihr neuestes Vorhaben: ein Theaterprojekt in Madrid. Dort plant sie mit dem Theaterproduzenten Enrique Cornejo ihr Bühnen-Comeback.

Hintergrund:
Seit Matthias Kühn (51) Norma Duval (53) im September seine Insel Tagomago zur Verfügung stellte, scheint aus der Bekanntschaft eine intensive Freundschaft geworden zu sein. Eine mit hohem PR-und Glamour-Faktor. Im Oktober lud der Unternehmer den Star zu einem Fest ins Pueblo Español ein. Sie kam mit ihrer Schwester Carla. Er – wie auch schon auf Tagomago – in Begleitung seiner langjährigen Freundin, der Mallorquinerin Olga Ferrer. Angeblich entdeckten beide bei diesem Anlass, dass da mehr ist als nur Sympathie. Offiziell bestätigt haben weder Kühn noch Duval ihre Beziehung. Aber manchmal sagen Bilder mehr als Worte: In der spanischen Zeitschrift „Hola" sind Fotos erschienen, die das Paar in trauter Zweisamkeit zeigen. In Benidorm, wo Duval ein Haus besitzt. In der TV-Sendung „Corazón, corazón" sagte sie gerade: „Man sieht mir an, dass es mir gut geht." Und: „Matthias ist ein wundervoller Mensch, der Bewunderung verdient. Alles, was er erreicht hat, hat er aus eigener Kraft geschafft."   

In der Printausgabe vom 11. Februar (Nummer 510) lesen Sie außerdem:

– Im Gespräch: Kunstsammlerin Eske Nannen
– Karneval fern der Heimat: Alaaf, Helau und Viva Mallorca
– Schüleraustausch: Zu Besuch bei den Partnerschülern

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