Die Stadt Palma und die Balearen-Universität (UIB) wollen mit einem Frühwarnsystem dafür sorgen, dass eine drohende Mückenplage im Gebiet der Playa de Palma in diesem Jahr ausbleibt. So wurde ein Sicherheitsprotokoll entwickelt, das eine frühzeitige Lokalisierung von Gebieten mit Mückeneiern und -larven und deren Behandlung ermöglichen soll. Die ersten Proben wurden Anfang März genommen, in sieben von neun Fällen wurden die Inspektoren fündig und informierten die Stadtverwaltung. Der drohende Schädlingsbefall soll nun mit dem Bakterium Bacillus thuringiensis bekämpft werden, das für die Mücken tödlich ist, aber keine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt habe, wie es heißt.
Die Zusammenarbeit zwischen Rathaus und UIB sieht vor, das Aufkommen der Mücken genau vorherzusagen. Dabei sollen Faktoren wie Jahreszeit, Temperatur oder Niederschläge berücksichtigt werden. Mitarbeiter der Universität nehmen zudem Proben verschiedener Mückenarten, um ihr Verhalten näher zu erforschen. Betroffen von einer Mückenplage waren im vergangenen Jahr besonders die Gebiete um Sant Jordi, Casa Blanca, den Flughafen von Palma, das Feuchtgebiet Ses Fontanelles und Can Pastilla.