Schweizer Opernhaus-Pläne für die Bucht von Palma

Stararchitekt Santiago Calatrava drehte Ex-Premier Matas im Jahr 2007 einen Ladenhüter an. Kostenpunkt des in Wahrheit 18 Jahre alten Entwurfs: 1,2 Millionen Euro

07-06-2010  
Mallorca-Modell (links), Schweizer Modell (rechts).
Mallorca-Modell (links), Schweizer Modell (rechts). Foto: DM

Das spektakuläre Modell eines Opernhauses auf Mallorca, das der frühere balearische Ministerpräsident Jaume Matas bei dem valencianischen Architekten Santiago Calatrava in Auftrag gegeben hatte, hätte eigentlich am Vierwaldstätter See in der Schweiz umgesetzt werden sollen. Wie die Zeitung „Diario de Mallorca" berichtet, ist das 2007 an die konservative Vorgängerregierung übergebene Modell in weiten Teilen identisch mit einem Entwurf aus dem Jahr 1989. Auch das für die Schweiz entworfene Gebäude ist in Form eines Blumenkelches gestaltet, der sich bei Sonnenlicht öffnen kann.

Der Entwurf für Mallorca hatte 1,2 Millionen Euro gekostet, die Baupläne wurden jedoch wegen des Regierungswechsels 2007 wieder verworfen. Calatrava forderte daraufhin sein Modell zurück, was die Mitte-Links-Regierung jedoch ablehnte. Matas muss sich inzwischen wegen zahlreichen Korruptionsvorwürfen verantworten und ist derzeit gegen Bezahlung einer Kaution von drei Millionen Euro auf freiem Fuß.

Das Opernhaus sollte für rund 100 Millionen Euro in der Bucht von Palma gegenüber der Kathedrale errichtet werden, in Verbindung mit einem Boulevard und einer Shopping-Meile. Das Schweizer Modell war als eine Art Insel im Vierwaldstätter See konzipiert, aus Anlass der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft im Jahr 1991. Wie es in einer Architekturzeitschrift von 1992 heißt, sollten die harmonische Form des Baus und die Schweizer Gebirgslandschaft miteinander in Dialog treten.

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