Wo wir es uns gut gehen lassen

08-05-2008  
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Blick auf die Terrassenfelder in Banyalbufar. Foto: DM
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So genießen die Redakteure der Mallorca Zeitung die Insel: Zehn Tipps,
die Lust auf Urlaub machen und (noch) nicht in jedem Reiseführer stehen

Picknick in Banyalbufar
Hinter dem Rathaus von Banyalbufar windet sich eine kleine Straße entlang der Terrassenfelder Richtung Esporles den Berg hoch. Der Ausblick wird hinter jeder Kurve besser, die Terrassen schimmern mit jeder Steigung grüner. Zu hören ist bald nur noch leises Bachgeplätscher. Nach etwa 20-minütigem Fußmarsch suchen Sie sich ein schattiges Plätzchen unter Oliven- und Feigenbäumen. Der Blick aufs Meer gehört Ihnen hier oben noch ganz allein! Picknickkorb, Bücher und einen lieben Menschen mitnehmen - und natürlich so lange bleiben, bis die Sonne im Meer untergeht.

Adrenalinrausch in Llucmajor
Großes Kino auf der Renn-Arena Mallorca: Sie sitzen 25 Zentimeter über dem Asphalt in einem Rennkart und fegen mit Powerslides durch die Kurven. Wetten, dass Sie bereits nach 30 Sekunden vergessen, wo und wer sie sind! Auf dem Circuito de Llucmajor können Sie täglich von 10 bis 21 Uhr Rennkarts ausleihen und sich dem Geschwindigkeitsrausch hingeben. Gegner sind andere Kartbahnbesucher, mit denen man hervorragend Racing-Matches ausfahren kann. Zehn Minuten auf dem 800 Meter langen Parcours kosten 20 Euro.
Autobahn Palma-Llucmajor, Ausfahrt 15.

Erst Berg, dann Meer
Über den Küstenweg von Sa Costera wandern und anschließend in der Bucht von Cala Tuent abtauchen - wenn das nicht pures Urlaubsglück bedeutet! Gipfelstürmer starten am Mirador de ses Barques bei Sóller (an der Küstenstraße C-710, km 44,8) und laufen den acht Kilometer langen Wanderweg hin und nach der Badepause auch wieder zurück. Wem das zu anstrengend erscheint, der fährt direkt nach Cala Tuent. Parkt sein Auto und läuft gemütlich und so weit wie er möchte Richtung Sóller. Das Sportpensum für den Tag ist danach in jedem Fall erfüllt.

Trödelmarkt in Magaluf
Ein Treffpunkt für Entdecker: Wer am Samstagmorgen früh genug aufsteht, kann auf dem Trödelmarkt in Magaluf noch wahre Schätze finden. Alte Filmkameras, Porzellanpüppchen, bunte Marienbilder oder Schellack-Platten mit schmalzgelockten spanischen Sängern auf dem Cover. Solche Geschenke finden Sie garantiert in keinem Touristenshop! Auch wenn es später etwas eng wird zwischen den Ständen, das internationale Flair ist klasse.
Jeden Samstag, Autobahnabfahrt El Toro/Magaluf, vor der Tankstelle links abfahren.

Buntes zum Verlieben
Kleine Gebrauchsanleitung für den Geschenkeladen Yayo an der Plaça Quartera in Palma: Erstens, nach dem Eintreten nicht gleich bei den duftenden Rosen stehen bleiben. Zweitens, die freundliche spanische Verkäuferin links liegen lassen. Drittens, auf die Empore in die erste Etage steigen. Der Blick von hier oben ist Meditation pur! Lampions aus Seide in Lila-, Gelb- und Orangetönen schweben über Blütenköpfen von Hortensien, Callas und Tulpen. Tief einatmen und erst dann, viertens, das Angebot aus der Nähe prüfen.

Auf einen Kaffee zu Miró
Ein Rundgang durch die Stiftung Pilar y Joan Miró in Palmas Stadtteil Cala Major kann einen ganzen Tag einnehmen. Was viele nicht wissen: Das Kultur- und Kunstzentrum eignet sich auch prima für ein Familienfrühstück. Die Großen freuen sich über guten Kaffee, eine sonnige Terrasse und die riesige Auswahl an Zeitungen und Magazinen. Der Nachwuchs tobt derweil mit anderen Kindern im Garten und bleibt in Sichtweite. Mirós Werkstätten können Sie notfalls auch ein anderes Mal besuchen.
Samstags kostenloser Eintritt. C/. Joan de Saridakis, 29.

Insel-Aromen spüren
Mallorca auf der Haut fühlen - dass klappt im einzigen ýmallorquinischen Spa der Welt" bei Pollença. Denn in dem kleinen, feinen Wellness-Tempel des Fünf-Sterne-Hotels Son Brull kommen ausschließlich inseleigene Produkte zum Einsatz. Zum Beispiel Aloe Vera aus Llubí, Orangenblüten aus Sóller, Reis aus Sa Pobla und Honig aus Pollença. Diesjähriger Sommer-Favorit könnte die After-Sun-Ganzkörperpflege mit Aloe Vera werden (75 Minuten für 105 Euro).

Fangokur in Llucalcari
Dass es zwischen Deià und Sóller eine reizende Badebucht namens Llucalcari gibt, verschweigen sogar die Reiseführer. Dabei lässt es sich an dem kleinen Felsenstrand nicht nur prima sonnen, man bekommt dort auch eine gratis Fangokur. Denn an der Steilwand bröckelt überall feuchte Tonerde herunter. Da heißt es, beherzt reingreifen, den Körper dick damit einreiben und von der Sonne trocknen lassen. Danach mit Meerwasser abspülen, fertig ist die superzarte Babyhaut! Die Bucht liegt unterhalb der Küstenstraße C-710.

Bocadillos frühstücken
Im Meriendas Bestard, einem kleinen Sandwich-Laden in Palmas Stadtteil El Terreno, drängeln sich sportliche Frühaufsteher bereits ab halb acht Uhr morgens. Stehen mit Jogginghose und Sonnenbrille im Haar am Tresen und lassen sich die merienda, das zweite Frühstück, bei Jaime Bestard schmecken. Seit 47 Jahren versorgt der Mallorquiner seine Nachbarn mit frisch zubereiteten bocadillos. Die kosten belegt mit Oliven, Tomaten und Sobrassada zwischen ein Euro und 2,80 Euro.
C/. Robert Graves, geöffnet von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr.

Architektur in Andratx
Der strahlend weiße Kubus mit seinen schrägen Böden und Wänden ist schon fast zur Pilgerstätte avanciert - nicht nur unter Architekturstudenten. Kein Wunder, hat doch Star-Architekt Daniel Libeskind den futuristischen Bau für die Malerin und Bildhauerin Barbara Weil in Port d´Andratx entworfen. Darin zu sehen sind Weils mit Autolack gespritzten zwei- und dreidimensionalen Kunstwerke aus Fiberglas. Sehr schräg, sehr schön. Besichtigung nach Voranmeldung unter Telefon: 971-67 16 47. Eintritt: fünf Euro.

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