Mallorca Zeitung » Blogs »

Gesundheit

  • Gesundheit

  • Blog de
    24
    März
    2017
    Karneval war mal. Ostern steht vor der Tür. Frühling hat begonnen… Da kommt regelmässig das Thema Fasten auf den (leeren) Tisch. Der biblische Hintergrund ist für die meisten von uns ja im Laufe der Geschichte in den Hintergrund getreten. Doch die Forschung beschäftigt sich immer wieder und mit immer neuen Ergebnissen mit dem Thema. Unabhängig von der reinen Wissenschaft: Fasten hat viele Fans; immer mehr, so scheint es, obwohl die meisten wohl über kein grosses Faktenwissen verfügen. So bekam im letzten Jahr ein japanischer Forscher für seine Arbeit über biologische Prozesse im menschlichen Körper sogar den Nobelpreis: die Autophagie, eine Art Müllabfuhr für Zellen. Defekte oder alte Zellen werden durch diese körpereigenen Prozesse aufgelöst und das Zellmaterial recycelt. Also moderner und nachhaltiger geht es nicht. Was verbindet japanische Forschungsarbeiten mit christlicher Fastenzeit? Genau ein wichtiger Faktor: In Zeiten reduzierter Nahrungszufuhr aktiviert sich dieser Prozess und es wird vermehrt Zell-Müll aufgelöst. Fasten wirkt für den Körper tatsächlich wie eine Verjüngungskur. Ich bin ja ehrlich: ich habe noch nie gefastet. Allein der Gedanke daran macht mir akute Hungergefühle. Und bisher hat es noch kein Fasten-Fan geschafft, mich umzustimmen. Andererseits versuchen es viele Menschen, schaffen es aber angeblich nicht, längerfristig die Nahrungszufuhr zu reduzieren. Gibt es eine Alternative zum gefrusteten Abbrechen einer tagelangen Hungerkur? Funktioniert eventuell das, was als "intermittierendes” Fasten bezeichnet wird? (also, wenn wir für 14 bis 16 Stunden nichts zu uns nehmen). Rechnet man nach: 15 Stunden ohne Essen tagsüber? Irgendwie auch schlecht vorzustellen, bei unserem Lebensrhythmus, Lebensstil und logischem Energiebedarf. Und wenn wir einfach die Schlafenszeit mit einberechnen, das Frühstück auslassen und uns sozusagen selbst austricksen? Da erhebt sich wahrscheinlich gleich Geschrei um die Bedeutung des Frühstücks für einen gesunden Lebensstil. Doch so einfach ist es nicht. Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Arbeiten, die das heilige Frühstück als gefährliche Mahlzeit aburteilen. So gefährlich wie das Rauchen!!! Link Sollte es nun doch so sein, dass unsere mallorquinischen Nachbarn, die abends um 10’00h noch essen und morgens ohne Frühstück aus dem Haus gehen, sich tatsächlich ihre höhere Lebenserwartung damit hochpushen? Schliesslich erreichen sie mit ihren Essensgewohnheiten die 14-16-stündige notwendige Zeitspanne. Für diejenigen für uns, denen das nun gar nicht liegt, bliebe aber weiterhin die alte Weisheit des kaiserlichen Frühstücks, königlichen Mittagessens – um danach den Bettler zu spielen. Und dann gibt es noch die gesunden “Kräftigeren”… Ja, warum soll man dann überhaupt Gewicht reduzieren ausser vielleicht aus selbst auferlegten ästhetischen Gründen? Immer wieder sagen uns Studien, dass angeblich Personen mit Übergewicht gesünder sind und länger leben. Das sogenannte “Adipositas-Paradoxon”. Naja, mit Menschen lassen sich gewisse Experiment nicht durchführen. Tiere müssen dafür allerdings herhalten: Und so wurden 30(!) Jahre lang 200 Rhesusaffen entweder mit knapper Kost oder aber überreichlicher Kalorienzufuhr ernährt. Das Ergebnis geht eindeutig zu Lasten der übergewichtigen Affen. Sie hatten nach ein paar Jahren alles: von Arthrose bis Osteoporose über Herz und Krebs. Vielleicht hilft Ihnen beim nächsten Fastenversuch der Gedanke an schlanke Affen? Und noch ein wichtiger Hinweis: Genauso hilfreich wie körperliches Heilfasten kann geistiges Fasten sein. Der zumindest zeitweilige Verzicht auf den ganzen Shit aus Fernsehen, Social Media etc. bringt garantiert geistige Gesundheit. Bleiben Sie gesund! ...
  • Blog de
    17
    März
    2017
    Sie haben mal wieder Rücken oder Knie? Wie gut, dass es schnelle und effiziente Hilfe gibt. Schnell  zum Apothekerschränkchen oder mal eben zur Apotheke selbst und eins von diesen kleinen (und so preisgünstigen) Mitteln holen, die uns die Pharmaindustrie glücklicherweise bereitstellt. Einwerfen – fertig. Nach kurzer Zeit gibt es Linderung. Das Schmerzmittel, was Sie gerade eingenommen haben, gehört zu den NSAID (das sind sogenannte “nicht-steroidale Entzündungshemmer”) und hat z. Bsp. den Namen Ibuprofen oder Diclofenac. Klar, dass Sie glauben, dass es auch total harmlos ist, gibt es doch die Mittel einfach so zu kaufen, frei über den Ladentisch hinweg. Dem ist aber leider nicht so ganz. Schon lange sind ernstzunehmende kardiovaskuläre Risiken dieser entzündungshemmenden Schmerzmittel bekannt. So z.Bsp. verdoppelt die Einnahme von Diclofenac z. Bsp. die Wahrscheinlichkeit eines Herzstillstandes des Patienten im Vergleich zu Patienten, die keine Schmerzmittel einnehmen. Es ist so - und in diesen Tagen geht es aufgrund einer dänischen Studie wieder durch die Medien: Schmerzmittel sind nicht harmlos. Deshalb sind in Deutschland ja auch Mittel in höheren Dosierungen schon lange und in jedem Fall rezeptpflichtig. Ebenso sollten Sie selbst immer auf eine Beschränkung der Dosis (die liegt bei max.1200Milligramm, also 2 Tabletten täglich) und der Einnahmedauer achten. Zu sehr lockt der schnelle Gang zum Arzneischränkchen. Auch das gelegentliche Lesen des Beipackzettels wird Sie daran erinnern, dass es sich nicht um Kaugummi handelt. Fieber senken, Schmerz stillen, Entzündungen hemmen: das alles können diese kleinen Dinger. Aber sie sind keine Wundermittel. In seltenen aber möglichen Fällen kann der Preis dafür sehr, sehr hoch sein. Versuchen Sie es zwischendurch auch mal mit Hausmitteln wie Wärmflasche oder feuchte Wickel. Mit Entspannung oder einfach (?) Ruhe. Bleiben Sie gesund! ...
  • Blog de
    17
    Februar
    2017
    Stellen Sie sich mal vor, Sie wären im Alter schwerst dement oder bewegungsunfähig und im Koma und werden seit Jahren am “Leben” erhalten. Keine schöne Aussicht auf die letzten Jahre Ihres irdischen Daseins. Können Sie sich vorstellen, wie Sie Ihre Tage er-leben, wenn Sie deshalb seit Jahren an eine Magensonde angeschlossen und zur Bewegungsunfähigkeit verdammt sind, wenn Sie sich wundgelegen haben und deshalb offene Wunden am Körper haben, die höllisch wehtun? Glücklicherweise können wir das gar nicht richtig. So kann es aber schlimmstenfalls aussehen: Leiden ohne Ende und keiner schreitet ein, bis Sie irgendwann mal eines “natürlichen” Todes versterben. Bis dahin gilt: Sie sind in den Händen Dritter. Und die gehen eigenen Interessen nach, manchmal ganz bewusst, manchmal auch unbewusst. Auf jeden Fall haben Sie nur eine Chance in Europa, einem unendlich langen Tode zu entgehen:  Eine Patientenverfügung Nur langsam ändert sich in den Krankenhäusern und in Arztköpfen etwas. Ein Arzt ist nie grundsätzlich, sondern nur innerhalb des Patientenwillens dazu verpflichtet, Leben zu erhalten. Dabei geht Patientenwille vor Indikation, und zwar selbst in Fällen, in denen eine medizinische Maßnahme absolut indiziert wäre. Das Problem der Ärzte ist einerseits der Patient, dessen Wille sich nicht ermitteln lässt, zum Beispiel weil sie an Demenz leiden oder im Koma liegen. Immerhin ist hier wichtig zu wissen. dass z.Bsp. auch die Fortsetzung einer Therapie der Indikation bedarf. Es ist ist wie mit der Verordnung eines Antibiotikums; das bekommen Sie auch nicht für den Rest Ihres Lebensende. Egal, ob Sonde oder künstliche Beatmung: es muss grundsätzlich fortwährend geprüft werden, ob die Behandlung noch indiziert ist.  Was ist der vermutete Patientenwille? Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie fordert für schwerste Fälle, dass neben dem (vermuteten) Patientenwillen immer auch die allgemeine Prognose berücksichtigt werden soll. Wenn sich nicht ermitteln lässt, ob Sie in Ihrem Ist-Zustand so weiterleben wollen, muss jemand für Sie entscheiden. Manchmal fällt der Hausarzt die Entscheidung, und manchmal erhält er Ihnen trotz offenkundiger Qualen Ihr sogenanntes Leben, aus Gründen, die nur er selber kennt. Auch Ärzte haben Angst vor dem Tod. Und deshalb bekämpfen sie ihn mit allen Mitteln, die die moderne Medizin ihnen zur Verfügung stellt. Bei allem Vertrauen in ihre ärztliche Kunst – als Patient sollten Sie sich vor diesem “Helfersyndrom” schützen. Wie wollen Sie sterben? Es ist erschreckend, wie viele Menschen – ohne darüber nachzudenken – die Entscheidung, wie sie sterben wollen, in die Hände anderer legen. Nur etwa jeder Vierte hat seinen Willen dazu schriftlich festgehalten. Liegt es vielleicht daran, dass wir die Auseinandersetzung mit unserem Tode überhaupt gern vermeiden? Und dann noch etwas schriftlich festhalten zu müssen, macht die Sache ja auch noch definitiver. Wir werden uns bewusst, dass wir sterben werden. Hart, aber wahr. Deshalb kann man nur raten, sich so schnell und so ausgiebig wie es Ihnen möglich ist, an das Thema heran zu wagen. Denn sind Sie sich sicher, dass in Ihren letzten Stunden ein mitfühlender und mutiger Arzt zur Seite steht, der in Ihrem Sinne, weil er Sie ja schon ein Leben lang begleitet, für Sie die richtigen Entscheidungen trifft? Ist Ihre Verfügung auch wirklich gültig? Ärzte helfen ihren Patienten genauso, indem sie ihnen dringend ans Herz legen, beizeiten mit einer Patientenverfügung vorzusorgen. Dabei muss in Deutschland immer sichergestellt sein, dass diese im Ernstfall greift. Denn laut einer Entscheidung des BGH von 2016 (!!!) muss sich eine Patientenverfügung auf konkrete Maßnahmen oder konkrete Krankheiten beziehen. Es genügt also nicht mehr, sich pauschal gegen lebensverlängernde Maßnahmen auszusprechen. Ein Grundgerüst für eine rechtskräftige Patientenverfügung kann Ihnen zum Beispiel eine Broschüre, bzw. eine Webseite des Justizministeriums liefern.  Packen wir es an! Bleiben Sie gesund! ...
  • Blog de
    03
    Februar
    2017
    Kürzlich hörte ich, dass nun auch im Zentrum Palmas ein 24-h-Gym eröffnen würde. Mein erster Zweifel war, ob die Unternehmer wohl auch tatsächlich eine vernünftige Marktstudie haben durchführen lassen.  Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine grössere Provinzstadt wie Palma einen potentiellen Kundenstamm hergibt, der auf ein solches Angebot anspricht. Nun, das wird davon kommen, dass ich immer noch tagsüber arbeite und nachts eben einfach gern schlafe oder mich mal amüsiere. Tatsächlich sieht man immer mehr Menschen zu nachtschlafenden Zeiten durch die Gegend laufen und sogar einer unserer übelriechenden, weil schlecht zu lüftenden Dorf-Gyms hatte geraume Zeit bis in die tiefe Nacht geöffnet. Inzwischen haben die im Dorf allerdings schon wieder reduziert. Welcher Bürger eines 5000-Seelen-Dorfes mit einem Durchschnittsalter von 56 Jahren rennt schon nach 10’00h auf einem Laufband, wo man doch mit den Nachbarn sogar noch im Poliester-Hausmantel  seine 20 Runden um den Dorfplatz ablatschen kann. Aber Mode oder Trends sind so eine Sache; fragen wir uns mal, wie sinnvoll so ein workout bei Mondschein unter gesundheitlichen Aspekten eigentlich ist. Kurzgesagt: tatsächlich ist es ihrem Körper zuträglicher, sich spätabends mit einem Gläschen Wein zur Entspannung aufs Sofa zurückzuziehen, als ein Lauftraining zu absolvieren oder Gewichte zu stemmen. Aber, warum ist das so? Ganz einfach. Wir unterliegen sowas wie einem Biorhythmus: ein Tanz zwischen morgentlichem Cortisol (zum Aufwachen) und abendlichem Melatonin (zum Einschlafen). Die bedingen Blutdruck, Körpertemperatur und Herzfrequenz, also drei  grundlegende Faktoren für den Sport. Während der Körper die beste Leistung zwischen 14 und 21 Uhr bringt, ist die Entspannungsphase von 22 bis 2 Uhr nachts am intensivsten. Die erhöhte Körpertemperatur am späten Nachmittag bis in den Abend erleichtert folgerichtig die Muskelarbeit. Während sie zu Schlafenszeiten absinkt bis auf ein Minimu gegen 2Uhr nachts. Wenn ich also nachts trainiere, bräuchte ich zumindest eine Extra-gabe an Aufwärmtraining. Allerdings hat man als “normaler” Mensch oft einen Beruf, den man ausübt und sogar manchmal auch noch eine Familie. Diese Umstände führen ganz automatisch zu einem Tagesablauf, der abends schlicht in Müdigkeit endet. Die damit verbundene Muskelerschlaffung bewirkt, dass wir die Übungen schlechter korrekt ausführen können, was wiederum zu Problemen und Verletzungen führen kann. Wenn Sie nachts Ihre Kilometer rennen, riskieren Sie leider auch Schlafstörungen. Denn Sie müssen eventuell mehrmals zur Toilette durch die späte reichliche Wasseraufnahme nach dem Training. Und das schadet ebenso der Entspannung. Abgesehen davon, dass Sie viel zu spät zu Abend gegessen haben. Dann eben Traininieren vorm Aufstehen? Für viele scheint es die Lösung zu sein; denn mit dem Gefühl, wenigstens schon mal was für den Körper getan zu haben, lässt sich auch ein Arbeitstag, der wieder endlos zu werden droht, kompensieren. Und in den Sommermonaten haben wir natürlich das Argument der brütenden Hitze. Aber leider wahr: es ist genauso schlecht. Erstens müssen Sie gefrühstückt haben! Denn das Fett, was Ihr Körper im Hungerzustand abbaut, ergibt keine guten Leistungen. Wieder also ein erhöhtes Risiko, sich eher zu schaden. Und um drei Uhr morgens? Glauben Sie ehrlich, dass ein Training im Fitnesszentrum um diese Zeit (s.o.) und so ganz ohne Trainer vor Ort, der Sie bei Ihrem Training korrigieren kann, langfristig schadlos an Ihnen vorbei geht? Gehen Sie besser schlafen und versuchen Sie am nächsten Morgen ausgeruht, Ihren Arbeitsalltag und Ihr Trainingsbedürnis grundlegend zu überdenken und neu zu gestalten. Bleiben Sie gesund! ...
  • Blog de
    16
    Dezember
    2016
      Momentan weihnachtet es wieder sehr! Und überall stehen diese dickbäuchigen rotweiss bemäntelten Männer rum und verteilen bestenfalls süsse Kleinigkeiten unter das (Kinder-)Volk. Seine ureigentliche Aufgabe war der Legende nach ein bisschen anders und nahm Eltern die vermeintliche Verantwortung ab, ihre “bösen” Kinder zu strafen und ihre “guten” Kinder zu belohnen, sprich zu beschenken. Diese Unterscheidung zwischen gut und böse hat sich auch für den modernen Weihnachtsmann verwischt zu Zeiten, wo seine Erziehungskollegen in den Schulen die Hausarbeiten mit Hilfe von smilies beurteilen. Und so ziehen die weihnachtlichen Trupps nur noch zur reinen Freude der Kinder durch die Stadtteile und glücklicherweise auch durch die Kinderkrankenstationen. So schön so gut. Unterschiedslos und einfach so zur Freude der Beschenkten. So jedenfalls haben wir bis heute gedacht. Nun hat sich aber herausgestellt, und das ist keine Mär sondern eine toternste  Studie im "British Medical Journal" dass auch der Weihnachtsmann nur menschlich ist und seine moralischen Vorstellungen sich von unseren nicht gross unterscheiden. Böse Buben und Mädel haben tatsächlich nichts mehr zu befürchten vor dem Unbekannten mit dem Rauschebart. Es sind die armen Schlucker, die Oliver Twists dieser Welt, die er bestraft, weil er sie vergisst oder meidet. Diejenigen, deren Leben mit einer langjährigen Pechsträhne beginnt, da sie in Armut und miese soziale Verhältnisse reingeboren wurden, die in hässlichen Stadtvierteln und konfliktiven Schulen gross werden und die dann auch noch das Pech haben, vor Weihnachten krank zu sein und in den Krankenhäusern innerhalb ihrer problematischen Stadtviertel behandelt werden. Das sind schlicht und einfach Kinderstationen, die der Weihnachtsmann nicht mag und deswegen umgeht. Vielleicht liebt er ja, wie jeder von uns, helle freundliche Räume oder eine entspannte behütete Familienatmosphäre. Vielleicht liebt er auch eher die Krankenhäuser mit einer hübschen Gartenanlage. Oder er zieht eine eher homogene Patientengruppe vor, alle eher hellhäutig und helläugig; und alle verstehen ihn und seine Helferlein. Auch er fühlt vielleicht diese gewisse Wärme, die um ein Mittelschichtskind strahlt und vermeidet unbewusst und völlig ohne Absicht diese Aura von erahntem, bevorstehendem Drama, die diese Unterschichtskinder so oft umgeben. Und ich bin mir sicher, dass das dem Weihnachtsmann garantiert nicht bewusst ist. Er zieht auf seinen Wegen durch die Welt ganz sicher völlig ohne böse Absicht durch die besseren Strassen und erfreut sich am Anblick eines Kindes im hübschen Schottenkaro-Pyjama einschliesslich Steifftier im Arm. Genauso wie wir eben. Bleiben Sie gesund! ...
  • Blog de
    06
    Oktober
    2016
    Da können einem langsam doch Zweifel kommen, warum Ärzte und v.a. Kardiologen sich solche teuren Praxen einrichten. Geht es doch, so weiss man jetzt, inzwischen viel leichter und vor allem viel günstiger. Kommt ein Patient zum Arzt… … und ein Händedruck reicht, um seinen Gesundheitszustand abzuschätzen! Das ist jetzt kein Witz. Bewiesenermassen ist es eine gültige Screening-Methode. Denn tatsächlich lässt sich schnell und preisgünstig mit einem sogenannten Dynamometer per Händedruck einiges « ablesen »: gravierende Gesundheitsprobleme, Sterberisiko, Behinderung, geistige Abbau, Rekonvaleszenz-Zeit nach Krankenhausaufenthalten, all das verraten wir über uns indirekt über die Kraft oder Kraftlosigkeit unseres Händedrucks. Besonders auffällig ist der Zusammenhang zwischen Muskelkraft der Hand und Zustand des Herzmuskels, folglich die Aussagefähigkeit über das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Über andere Krankheiten wie Diabetes z.Bsp. sagt ein Händedruck leider nichts aus. Ganz allgemein ist der Händedruck beim Menschen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren am stärksten und nimmt dann in den weiteren Lebensjahren langsam ab. Fallen bei einem Patienten aber die Werte des Händedrucks unter eine bestimmte Grenze, die von Alter, Geschlecht und Körpergröße abhängt, dann sind das Hinweise auf einen Gesundheitszustand, der weitere Untersuchungen auf den Gesundheitszustand geradezu herausfordert. Die Referenzwerte der neuen Studie zum Händedruck lassen sich direkt in der klinischen Praxis verwenden. Wenn Ihr Arzt Ihnen nun nicht (mehr) zur Begrüssung die Hand drückt, ist das kein krasser Formfehler (in manchen Krankenhäusern ist es sogar inzwischen untersagt!). Wenn er das aber dann wenigstens damit ausgleicht, dass er Ihnen so ein Dynamometer in die Hand gibt mit dem Autrag, kräfig zuzudrücken, ist es sehr im Gegenzug eine erste effiziente Massnahme, Ihren Gesundheitszustand zu erfragen. Für tatsächliche gesundheitliche Probleme oder sogar Erkrankungen, die typischerweise mit Stress, Depression, Angstzuständen einhergehen, hat Ihr Arzt vielleicht gleich auch die eindeutig billigste und effektive Therapie bereit: Die rote Nase Lachen (wieder) zu lernen, bzw. Humortraining, wie sich das heute nennt, ist ein angesagtes Mittel, um Krankheitsverläufe wirksam zu begünstigen. Durch ein regelrechtes Lachmuskeltraining den eigenen Humor (neu) zu entdecken und im Bedarfsfall anwenden zu können hört sich gut an. Tausendmal besser als Anti-depressiva zu schlucken. Ich will Sie wirklich nicht auf den Arm nehmen. Im Gegenteil. Es ist eine toternste Angelegenheit. Wieviel kann ein echter Händedruck, ein vertrauensvolles, persönliches Verhältnis, eine angemessene Sprech-zeit, in der Sie Ihre Angelegenheiten auch wirklich zum Ausdruck bringen können und dann noch ein Gespräch, in dem positive Emotionen hochkommen bewirken! Das alles klingt sehr banal und vereinfachend und schön… Tatsächlich ist oft reichlich Luft nach oben für eine gehaltvolle Sprechstunde ohne viel High-Tech, mit der eventuell kostspielige Untersuchungen und Therapien vermieden werden können - und für einen entspannten Schwenker auf die lachende Seite des Lebens. Bleiben Sie gesund! ...
  • Blog de
    08
    September
    2016
    Im Leipziger Universitätskrankenhaus gibt es ein Teddy-Krankenhaus, wo Kinder an ärztliche und diagnostische Massnahmen und sogar Krankenhausaufenthalte herangeführt werden und damit Angst und Unsicherheiten genommen werden sollen. Wenn die Kinder dort am morgen eintreffen, kann es sein, dass sie dort ihren Lieblingsteddy frisch eingeliefert in der Notaufnahme vorfinden, wo er nach einem Fahrradunfall nun untersucht und verbunden werden muss. Sowas wäre vielleicht gar nicht schlecht auch für uns Erwachsene. Denn auch wir Erwachsene sorgen uns oft und leiden sehr oft unter Angst vor Ärzten, Praxen, Untersuchungen, von OPs am offenen Herzen garnicht zu reden. Egal ob berechtigt oder unberechtigt: Die Angst vor einem Computertomogramm kann genauso gross wie die vor einer komplizierten Augenoperation sein, obwohl man nichts tun muss ausser einer langen Weile stillzuliegen. Angst ist eben real gefühlt. Aber leider gibt es für uns meistens keine Testverfahren , an dem wir mal in den OP reinschnuppern und dem Anästhesisten über die Schulter gucken können. Was kann man selbst gegen Angst vor einem Eingriff oder einem Krankenhausaufenthalt tun? Erstmal ist es sinnvoll, Angst anzuerekennen und ihre Auswirkungen verstehen zu lernen. Angst ist ein sehr starkes Gefühl. Schliesslich soll sie uns vor Gefahren bewahren. Gleichzeitig dient sie dazu, uns für die Verteidigung vorzubereiten. Deshalb z.Bsp. der schnelle Herzschlag, der erhöhte Blutdruck. Die meisten von uns lernen mit der Zeit, Ängste zu bewältigen und mit besorgniserregenden Situationen umzugehen. Doch der Gang ins Krankenhaus und die Aussicht auf eine grössere bevorstehende Operation stellen eine völlig neue Situation dar. Da ist dann schon mal das grosse Zittern angesagt. Unsere Strategien gegen Ängste vor einer Operation sind so unterschiedlich wie wir alle: Manche versuchen, Angst oder Stress vorzubeugen, indem sie sich ganz vorbildhaft frühzeitig informieren und ihre Sorgen mit anderen Menschen teilen. Es soll Leute geben, die sich durch Lesen ablenken können; andere machen Entspannungsübungen. Studien weisen darauf hin, dass Musikhören vor einer Operation die Angst lindern kann. Welche Musikrichtung hilft, ist reine Geschmackssache. Können Fachleute helfen? Im Krankenhaus sollten bestimmte Dinge eigentlich selbstverständlich sein: Patienten dürfen vom Personal Verständnis für ihre Bedürfnisse erwarten oder dass Wartezeiten möglichst kurz gehalten werden. Krankenhäuser bieten normalerweise Ansprechpartner wie Seelsorger, Sozialarbeiter oder freiwillig Helfende, die Unterstützung und Beistand leisten. Fachleute im Krankenhaus müssen differenziert Hilfe anbieten können: wer Angst vor der Narkose hat, braucht andere Unterstützung als jemand, der sich vor allem vor der Trennung von seiner gewohnten Umgebung fürchtet. Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder Übungen zur Muskelentspannung, Massagen, Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie oder Hypnose werden vor einer Operation kommen gern zum Einsatz. Allerdings ist der Nutzen dieser Hilfsmassnahmen nicht wissenschaftlich erwiesen. (Wenn es aber hilft…) Helfen Beruhigungsmittel? Den Krankenhausbediensteten fällt meistens leider nichts anderes ein, als bereits am Vorabend zur OP eingelieferten Patienten ein Schlafmittel oder Beruhigungsmedikament gegen die Aufregung zu verabreichen. Da ist auch nicht klar, welches Medikament sich am besten eignet. Oft gehören sie zu der Gruppe der Benzodiazepine, die angstlösend und entspannend wirken und gleichzeitig machen sie schläfrig, was gelegentlich auch Nebenwirkungen wie Übelkeit hervorruft. Manchmal werden Beruhigungsmittel auch noch kurz vor der Narkose angewendet.. Rauchen vor Operationen Viele Raucher greifen in Situationen von Angst und Unsicherheit noch öfter zur Zigarette. Das mag helfen und beruhigen. Nur eins sollten Sie beachten: Raucher haben nach Operationen häufiger mit Komplikationen zu tun, vor allem bei die Wundheilung. (Wenn Sie sich das Rauchen noch nicht abgewöhnen können, ist bei geplanten Operationen eventuell eine Nikotinersatztherapie sinnvoll, die ein bis zwei Monate vor der Operation begonnen wird.) Die beste Hilfe gegen Angst ist allerdings immer, sich gut informiert zu fühlen. Denn bei Operationen und Eingriffen verhält es sich so wie mit dem Scheinriesen bei Jim Knopf. Je weiter er weg ist, desto gefährlicher erscheint er. Kommt er näher und wir lernen ihn kennen, entpuppt er sich als harmloser Zeitgenosse. So wünschen wir uns einen Krankenhausaufenthalt. Bleiben Sie gesund! ...
  • Blog de
    30
    August
    2016
    Wir hier in Spanien nehmen das Phänomen Sommerloch wohl etwas mehr wahr als Nordlichter. Und das nicht, weil tatsächlich Sommer ist und es so richtig heiss wird, sondern weil das Leben hierzulande in vieler Hinsicht buchstäblich zum Erliegen kommt. Keinem Menschen würde es einfallen, sich im August aufzumachen, eine Firma zu gründen und diesbzgl. bei den Behörden vorzusprechen. Man erwartet auch keine nachmittägliche Beratung im Musikspezialgeschäft, um sich die neue Lieblingsgitarre zu kaufen. Und da im Sommer auch kaum jemand krank wird, reduziert sich das Ärzteangebot auf die Belegschaften der Notaufnahmen. Nun kommt der September und langsam beginnt wieder das normale Leben oder es steht ganz plötzlich und erwartet knallhart vor uns, falls noch nicht verrentet. Der Einstieg fällt meistens nicht so ganz leicht. Der Job ist ja sogar ganz toll und die Kollegen sind auch ok. Aber vielleicht konnten Sie ja so richtig abschalten – und sich somit auch richtig erholen… Jetzt das Ruder wieder umzuwerfen und auf Kurs zu gehen, das benötigt doch schon eine gewisse Unterstützung durch den inneren Schweinehund. Wenn Sie in hierzulande nicht im Tourismussektor arbeiten, verläuft ihr Sommer wahrscheinlich auch im spanischen Rhythmus: fast 3 Monate Schulferien, Familienbesuch, Abendessen mit Freunden, … und viel Zeit zu grübeln, oder besser nachzudenken  und zu planen. Und was kommt dabei raus??? Statistisch gesehen steigt die Zahl der Trennungen und Blitzscheidungen in Spanien rapide nach dem Urlaub. Hoffen wir, dass Sie ihr Privatleben besser in den Griff bekommen. Sie haben noch volle vier Monate Zeit, um was rumzureissen. Statistisch hat sich auch bestätigt, dass der Jahresbeginn uns dazu veranlasst, den Lebensstil zu überdenken und uns im Sportstudio anzumelden, die Diät umzustellen, usw. während das Jahresende uns zum Geldausgeben verleitet: da bereichern wir unser Leben mit der Anschaffung von Dingen; inwieweit allerdings steuerliche Vergünstigungen dazu ihren Beitrag leisten, weiss ich nicht. Diese vier Monate aber stehen Ihnen komplett zur Verfügung. Falls Sie meinen, mit Ihren Plänen für 2016 im Hintertreffen zu sein oder sie noch nichteinmal angegangen haben, können Sie jetzt immer noch durchstarten. Sie können alles machen! Alles ist möglich! Sie können sich durchchecken lassen. Sie können Ihre Diät definitiv langfristig verbessern. Sie können sich einfach in Bewegung setzen. Langfristig etwas zu ändern, dauert ca. 6 Wochen, das weiss man heute, aber es ist ein Leben lang möglich! Sie können sogar etwas Neues lernen! Denn auch Alter schützt vor Wissen nicht. Bleiben Sie gesund!   ...
  • Blog de
    14
    Juli
    2016
    Wer von uns hat das nicht; leider haben manche Leute mehr Rücken als andere. Gründe gibt es viele. Allerdings nehmen gerade die Rückenprobleme, die aus unserer ungesunden Lebensweise entstehen, rapide zu. Damit nimmt natürlich auch die Notwendigkeit konservativer wie invasiver Behandlungen zu. In dieser Hinsicht hat sich einiges in den letzten Jahren verändert - manches nicht zum Guten! ... und OP und Rücken und OP ... Die Barmer GEK warnt jetzt vor unnötigen Operationen an der Wirbelsäule. Die Zahl dieser Eingriffe hat sich nämlich innerhalb von acht Jahren (2006 bis 2014) bundesweit auf gut 780.000 verdoppelt, wie die Krankenkasse mitteilte. Zudem sei die Zahl der Patienten, die sich innerhalb von zwei Jahren nach einer Rücken-OP einem erneuten Eingriff unterziehen mussten und letztlich eine Wirbelversteifung erhielten, in der Zeit von 2006 bis 2013 sogar um 137 Prozent gestiegen. Diese Zahlen beruhen auf Patienten der BEK. Es ist aber nicht anzunehmen, dass es bei anderen Krankenkassen und Versicherungen besser aussieht. Und als solche sind sie schier unglaublich bis unannehmbar. Es ist einfach nicht zu glauben, dass der Zustand deutscher Rücken in den letzten zehn Jahren sich dermassen verschlechtert hat,  dass er diesen Patientenberg mit Rückenproblemen hervorgerufen hat. So zeigen die Erfahrungen der Barmer, dass z.Bsp. rund die Hälfte der Rückenpatienten sich nach einer zweiten Expertenmeinung gegen eine Operation an der Wirbelsäule entscheidet. Soll heissen, sie erhalten neue oder andere Informationen, sie werden anders beraten, sie haben neue Kriterien, nach denen sie sich entscheiden können. Wieviele von diesen Menschen entscheiden, einfach nur “ein bisschen” zu warten und den Eingriff noch hinauszuschieben, wissen wir nicht. Auch nicht, wieviele von ihnen auf andere therapeutische (ob Schmerzmittel oder Schwimmen) Massnahmen umsteigen oder intensivieren. Anzunehmen ist nur, dass sie mit “Rücken” weiterleben können. Bis es dann vielleicht einmal irgendwann unerträglich wird. Fragen Sie sich doch selbst einmal: Wie wiegen Sie Schmerzen und OP-Risiko gegeneinander auf? Ist Ihr Rückenproblem so gross, dass Sie dafür das real existierende Risiko des OP-Tisches aufsichnehmen möchten? Ganz, ganz kurz vor der dem Eingriff sind Sie ja verpflichtet Ihr Einverständnis zum Eingriff zu geben, und sind dann offiziell informiert über mögliche Probleme wie Schlaganfall, oder Schlimmeres durch Narkose, Infektionsmöglichkeiten im OP, usw. Fragen Sie sich auch, wie gross Ihre Bereitschaft ist, sich umzustellen? Wie steht es mit Lebensgewohnheiten, die Ihrem Rücken wehtun? Wie sieht es aus mit anderen, die ihm guttun? Die Behandlung Ihres Rückenproblems sollte ein gutes Geschäft für alle Seiten sein. (Quelle: Aerztezeitung.de/ dpa)   ...
  • Blog de
    17
    Mai
    2016
    Oft wird Übersetzern die Aufgabe übertragen, einen Arztbericht in eine andere Sprache zu übersetzen. Das ist so ziemlich die undankbarste und schlechtbezahlteste Arbeit, die einem in dieser Berufssparte unterkommen kann. Denn normalerweise zeichnen sich solche Berichte nicht nur durch eine (logische und nachvollziehbare) Häufung von Fachausdrücken aus dem Griechischen und Lateinischen aus, sondern sie sind auch gespickt mit rätselhaften Abkürzungen und sogar so gut wie unleserlichen handgeschriebenen Anmerkungen. Eine enorme geistige und zeitliche Herausforderung, die mit Geld nicht bezahlt wird. So ähnlich geht es viel zu vielen Patienten auch in Deutschland in ihrem Versuch, dem Arztgespräch zu folgen, Beipackzettel zu verstehen, usw. Inzwischen sind es so viele, dass nun (mal wieder) sogar der Gesundheitsminister in seinem Bemühen, die Gesundheitskompetenz der Bürger zu erhöhen, die Ärzte auffordert, auf dem Gebiet der Kommunikation dringend ein paar Nachhilfestunden zu nehmen. Das Arzt-Patienten-Gespräch ist DER Moment, dem Patienten eine Diagnose und ihre Behandlung verständlich zu erklären. Das klingt ziemlich logisch, nur dass sich die Ärzte ein “verständliches” Gespräch besser bezahlen lassen wollen als ein unverständliches und der Gesundheitsminister und wahrscheinlich auch Sie dieses nicht verstehen. Denn der Aufwand, etwas verständlich zu erklären, sollte ungefähr derselbe sein, es unverständlich darzustellen, sobald der Erklärende selbst es verstanden hat. Probleme mit Gesundheitsinformationen Immerhin hat mehr als die Hälfte der Deutschen Probleme Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und anzuwenden, so die Ergebnisse einer Studie aus Nordrhein-Westfalen. Beipackzettel sind ein Dauerthema. Ebenso fühlen sich viele Befragte verunsichert, Vor-und Nachteile von verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu beurteilen. Auch mit der Einholung von Zweitmeinungen tun sich viele Deutsche schwer. In Deutschland gibt es das Präventionsgesetz, was die Kassen in die Pflicht nimmt im Engagement für mehr gesundheitliche Kompetenz in der Bevölkerung. Aber durch dieses Gesetz fühlt sich die Ärzteschaft wohl nur bedingt angesprochen, sodass von Seiten der Regierung nun eine gemeinsame Kraftanstrengung von “Ärzten, Krankenkassen, Apotheken, Pflege, Verbraucher- und Selbsthilfeverbänden" gefordert wird. Alle Gesundheitsberufe sollen eingebunden werden, ein ganzes Bündel von weiteren Massnahmen soll ergriffen werden. Dabei haben die Ärzte eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, medizinische Inhalte verständlich zu vermitteln. Denn viele Patienten fühlen sich in einem Meer von Gesundheitsinformationen, medizinischen Angeboten und Formalitäten allein gelassen und überfordert  - und zwar quer durch alle gesellschaftlichen (Bildungs-)Schichten. Nötig werden, so die Forscher und auch die Politik, neue zielgruppengerechte Angebote und neue Formate, die das medizinische Fachwissen verständlich aufbereiten. Inzwischen hat die AOK “Faktenboxen” entwickelt, die per Internet Informationsfunktion übernehmen sollen. Das ist löblich, aber dazu ist zu sagen, dass Information ja nun (überreichlich) im Netz vorhanden ist, nur dass sie für viele eben nicht aufzufinden oder verständlich ist. Es geht also doch nichts über ein richtig gutes Arztgespräch. Fordern Sie es ein! Und verlangen Sie Klarheit! Bleiben Sie gesund. ...