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Gesundheit

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    08
    Dezember
    2017
     Johannes Heesters ist so ein richtig gutes Beispiel. Er ist immerhin schon mal 108 Jahre alt geworden. Dieses Alter war damals, 2011, als er dann mal (fast möchte m...
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    27
    November
    2017
    Das Leben wird immer einfacher. Immer mehr Menschen möchten logischerweise die Antwort auf ihnen wichtige Fragen nicht mehr sich selbst geschweige dem Zufall überlas...
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    14
    November
    2017
    ... bei Obst und Gemüse! Sie brauchen jetzt also eigentlich gar nicht mehr weiterzulesen.Falls Sie tatsächlich eine Erklärung haben möchten, warum die Steu...
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    20
    Oktober
    2017
    Bei dem Angebot müssten wir eigentlich aufspringen, die wir Bewegung für zeitraubend, sogar teuer und überhaupt verdächtig halten. Denn unsere Unlust und L...
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    28
    Juli
    2017
    Oder auch nicht. Denn nicht alle sind wir sturm- und wettertrotzende Cap-Horn-Umsegler. Genauso, wie mir als Flachlandindianer schon auf Autofahrten durch das Tramuntanagebirg...
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    23
    Juni
    2017
    Deutschland ist ein Land, in dem Furcht und Sicherheit immer ziehende Argumente für Ausgaben aller Art sind und womit auch beträchtliche Ausgabensteigerungen gut arg...
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    05
    Mai
    2017
    Na, da können Sie hierzulande ja lange warten. Und das hat dann eventuell schwerwiegende Folgen für Ihren Angehörigen, Bekannten oder den armen Unbekannten auf der Strasse. In Deutschland z. Bsp. erleiden mehr als 50.000 Menschen pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Aber nur in 34 Prozent dieser Notfälle traut sich ein sogenannter Ersthelfer an eine Reanimation, bis der Notarzt eeendlich eintrift. Zwar hat sich diese Zahl in den letzten Jahren erhöht und Deutschland gehört nicht mehr zur Gruppe der, man könnte sagen, Ersthilfeverweigerer. Doch nach Meinung der Fachleute ist da noch viel Luft nach oben. Deshalb werden in Deutschland Promis aus dem Show-biz eingesetzt und Apps fürs Smartphones angeboten; alles um uns die Scheu vor der Ersten Hilfe in der direkten Umgebung zu nehmen. Rumstehen gilt nicht Die Überlebenschancen steigen enorm, wenn sofort jemand mit der Reanimation beginnt. Pro Jahr könnten rund 10.000 Menschen mehr eine Herzattacke überleben würden, wenn sich die Laien beherzter an eine Reanimation wagten. Aber die kommt meistens zu spät, wenn wir als Zuschauer auf den Notarzt warten. Nur die lückenlose Versorgungskette hat Aussicht auf Erfolg. Und da sind wir eben gefragt. Das DRK fordert immer wieder, Reanimations-Kurse im Lehrplan der Schulen zu verankern. Das ist aber nur in Baden-Württemberg gelungen; in den meisten Bundesländern ist das Erlernen von Wiederbelebungsmaßnahmen kein fester Unterrichtsbestandteil. Genauso wichtig ist es aber auch,  alle paar Jahre einen Refreshment-Kurs zu besuchen. Denn erfahrungsgemäss ist bereits nach zwei Jahren etwa die Hälfte des Erlernten wieder vergessen. Auf dem Lande hilft dir keiner Wir denken ja immer, dass Stadt und Land sich u.a. durch Anonymität und Gleichgültigkeit dem Mitmenschen unterscheiden. Könnte sein, aber was nützt das familiäre Gefüge, wenn einem auf dem Lande nicht geholfen wird und Notarzt und Einsatzwagen dann eventuell auch noch länger brauchen. Wieso zeigt dann die Landbevölkerung nicht ein bisschen mehr Initiative (statistisch gesehen) für das Erlernen lebensrettender Massnahmen, bei denen man wirklich nichts, aber auch gar nichts falschmachen kann? Was bedeutet denn schon eine gebrochene Rippe, wenn man dem Menschen das Leben retten kann? Informieren Sie sich über solche Kurse und lernen Sie wie’s geht; gerade, wenn Sie auf der “schönsten Insel der Welt” leben. Bleiben Sie gesund!   ...
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    12
    April
    2017
    Die Uni der Balearen ist auf die schlechtmöglichste Art und Weise in die Schlagzeilen gekommen. Hatte doch die Nationalpolizei fünf Personen im Zusammenhang mit einer Anklage wegen Betrugs an Krebspatienten tatsächlich festgenommen. Einzelheiten zu der unseligen Angelegenheit wissen Sie bestimmt schon mehr als ich. Das ist nun wirklich mehr als eine miese Anekdote aus der Provinz. Mehrere Faktoren spielen zusammen, die nicht nur die spanische Polizei auf den Plan gerufen haben, und wohl nicht nur bei mir die Wutglocken läuten lassen.   Man schüttelt ja zuweilen schnell den Kopf über gutgläubige Menschen, die irgendwelchen Schlitzohren auf den Leim gehen, gerne eben zum Thema Gesundheit oder Finanzen. Wenn wir ehrlich sind, ist es wohl den meisten von uns mal im Leben passiert, dass wir aus Habgier Finanzprodukte gekauft haben, die uns das Blaue finanzielle Wunder versprachen. Genauso fallen wir ja auch auf revolutionäre Schönheits-, Diät- oder Potenzmittel herein. Beim Thema Gesundheit sollte der Spass aber aufhören. Anscheinend fängt er da aber grad richtig an – zumindest für die Anbieter. Denn die Menschen laufen Ihnen nach wie dem Rattenfänger von Hameln. Was menschlich an diesem Fall unverzeihlich, bzw. strafrechtlich zu ahnden ist, ist der Betrug mit dem Strohhalm auf die fieseste Art: der Name einer Institution wie eine Universität, die in unseren Köpfen als Garant für ernsthaftes Forschen gilt, wird missbraucht. (Ja, eigentlich sogar auch der bisher unbeschadete Ruf des Olivenöl als gesundes Nahrungsmittel). Eine “uneigennützige” Stiftung wird gegründet, um die Einnahmen durch den Verkauf als “Spenden” zu tarnen. Beträge zum Teil in Höhe von immerhin 25.000€. Die Räumlichkeiten der Universität wurden zum Zwecke missbraucht; dort wurde eifrig “geforscht” und dort vor Ort, in den heiligen Hallen, wurden die Patienten “informiert”: von Leuten, deren tatsächlich richtig echte Universitätstitel ihnen entsprechende Glaubwürdigkeit (Wissen ist bekanntlich Macht) verlieh und über die Wunderwirkungen gegen Krebs eines Heilmittels auf der Basis von Olivenöl, dass keine Zulassung hatte, weil es die entsprechenden Tests zur Anerkennung als Medikament gar nicht bestanden hatte. Wirkung hatte das Mittel kann leider doch keine, so stellte sich heraus. Auch das beste und stärkste “Olivenöl” konnte gegen unheilbare Krebsleiden nachweisbar nichts ausrichten. Der letzte Strohhalm brach unter den gewichtigen Hoffnungen der betroffenen Patienten und Familien.  Bleiben Sie gesund! ...
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    24
    März
    2017
    Karneval war mal. Ostern steht vor der Tür. Frühling hat begonnen… Da kommt regelmässig das Thema Fasten auf den (leeren) Tisch. Der biblische Hintergrund ist für die meisten von uns ja im Laufe der Geschichte in den Hintergrund getreten. Doch die Forschung beschäftigt sich immer wieder und mit immer neuen Ergebnissen mit dem Thema. Unabhängig von der reinen Wissenschaft: Fasten hat viele Fans; immer mehr, so scheint es, obwohl die meisten wohl über kein grosses Faktenwissen verfügen. So bekam im letzten Jahr ein japanischer Forscher für seine Arbeit über biologische Prozesse im menschlichen Körper sogar den Nobelpreis: die Autophagie, eine Art Müllabfuhr für Zellen. Defekte oder alte Zellen werden durch diese körpereigenen Prozesse aufgelöst und das Zellmaterial recycelt. Also moderner und nachhaltiger geht es nicht. Was verbindet japanische Forschungsarbeiten mit christlicher Fastenzeit? Genau ein wichtiger Faktor: In Zeiten reduzierter Nahrungszufuhr aktiviert sich dieser Prozess und es wird vermehrt Zell-Müll aufgelöst. Fasten wirkt für den Körper tatsächlich wie eine Verjüngungskur. Ich bin ja ehrlich: ich habe noch nie gefastet. Allein der Gedanke daran macht mir akute Hungergefühle. Und bisher hat es noch kein Fasten-Fan geschafft, mich umzustimmen. Andererseits versuchen es viele Menschen, schaffen es aber angeblich nicht, längerfristig die Nahrungszufuhr zu reduzieren. Gibt es eine Alternative zum gefrusteten Abbrechen einer tagelangen Hungerkur? Funktioniert eventuell das, was als "intermittierendes” Fasten bezeichnet wird? (also, wenn wir für 14 bis 16 Stunden nichts zu uns nehmen). Rechnet man nach: 15 Stunden ohne Essen tagsüber? Irgendwie auch schlecht vorzustellen, bei unserem Lebensrhythmus, Lebensstil und logischem Energiebedarf. Und wenn wir einfach die Schlafenszeit mit einberechnen, das Frühstück auslassen und uns sozusagen selbst austricksen? Da erhebt sich wahrscheinlich gleich Geschrei um die Bedeutung des Frühstücks für einen gesunden Lebensstil. Doch so einfach ist es nicht. Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Arbeiten, die das heilige Frühstück als gefährliche Mahlzeit aburteilen. So gefährlich wie das Rauchen!!! Link Sollte es nun doch so sein, dass unsere mallorquinischen Nachbarn, die abends um 10’00h noch essen und morgens ohne Frühstück aus dem Haus gehen, sich tatsächlich ihre höhere Lebenserwartung damit hochpushen? Schliesslich erreichen sie mit ihren Essensgewohnheiten die 14-16-stündige notwendige Zeitspanne. Für diejenigen für uns, denen das nun gar nicht liegt, bliebe aber weiterhin die alte Weisheit des kaiserlichen Frühstücks, königlichen Mittagessens – um danach den Bettler zu spielen. Und dann gibt es noch die gesunden “Kräftigeren”… Ja, warum soll man dann überhaupt Gewicht reduzieren ausser vielleicht aus selbst auferlegten ästhetischen Gründen? Immer wieder sagen uns Studien, dass angeblich Personen mit Übergewicht gesünder sind und länger leben. Das sogenannte “Adipositas-Paradoxon”. Naja, mit Menschen lassen sich gewisse Experiment nicht durchführen. Tiere müssen dafür allerdings herhalten: Und so wurden 30(!) Jahre lang 200 Rhesusaffen entweder mit knapper Kost oder aber überreichlicher Kalorienzufuhr ernährt. Das Ergebnis geht eindeutig zu Lasten der übergewichtigen Affen. Sie hatten nach ein paar Jahren alles: von Arthrose bis Osteoporose über Herz und Krebs. Vielleicht hilft Ihnen beim nächsten Fastenversuch der Gedanke an schlanke Affen? Und noch ein wichtiger Hinweis: Genauso hilfreich wie körperliches Heilfasten kann geistiges Fasten sein. Der zumindest zeitweilige Verzicht auf den ganzen Shit aus Fernsehen, Social Media etc. bringt garantiert geistige Gesundheit. Bleiben Sie gesund! ...
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    17
    März
    2017
    Sie haben mal wieder Rücken oder Knie? Wie gut, dass es schnelle und effiziente Hilfe gibt. Schnell  zum Apothekerschränkchen oder mal eben zur Apotheke selbst und eins von diesen kleinen (und so preisgünstigen) Mitteln holen, die uns die Pharmaindustrie glücklicherweise bereitstellt. Einwerfen – fertig. Nach kurzer Zeit gibt es Linderung. Das Schmerzmittel, was Sie gerade eingenommen haben, gehört zu den NSAID (das sind sogenannte “nicht-steroidale Entzündungshemmer”) und hat z. Bsp. den Namen Ibuprofen oder Diclofenac. Klar, dass Sie glauben, dass es auch total harmlos ist, gibt es doch die Mittel einfach so zu kaufen, frei über den Ladentisch hinweg. Dem ist aber leider nicht so ganz. Schon lange sind ernstzunehmende kardiovaskuläre Risiken dieser entzündungshemmenden Schmerzmittel bekannt. So z.Bsp. verdoppelt die Einnahme von Diclofenac z. Bsp. die Wahrscheinlichkeit eines Herzstillstandes des Patienten im Vergleich zu Patienten, die keine Schmerzmittel einnehmen. Es ist so - und in diesen Tagen geht es aufgrund einer dänischen Studie wieder durch die Medien: Schmerzmittel sind nicht harmlos. Deshalb sind in Deutschland ja auch Mittel in höheren Dosierungen schon lange und in jedem Fall rezeptpflichtig. Ebenso sollten Sie selbst immer auf eine Beschränkung der Dosis (die liegt bei max.1200Milligramm, also 2 Tabletten täglich) und der Einnahmedauer achten. Zu sehr lockt der schnelle Gang zum Arzneischränkchen. Auch das gelegentliche Lesen des Beipackzettels wird Sie daran erinnern, dass es sich nicht um Kaugummi handelt. Fieber senken, Schmerz stillen, Entzündungen hemmen: das alles können diese kleinen Dinger. Aber sie sind keine Wundermittel. In seltenen aber möglichen Fällen kann der Preis dafür sehr, sehr hoch sein. Versuchen Sie es zwischendurch auch mal mit Hausmitteln wie Wärmflasche oder feuchte Wickel. Mit Entspannung oder einfach (?) Ruhe. Bleiben Sie gesund! ...