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Tiere

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    02
    April
    2017
    Sehr geehrter Herr Arce, seit seit Dezember 2015 habe ich eine Deutsche Schäferhündin. Sie ist mittlerweile sechs Jahre alt. Bis September 2015 wurde sie im aktiven Polizeidienst als Fährtenhund eingesetzt. Mein Problem: Ich würde sehr gern wieder mit ihr Ball spielen. Das artet jedoch jedes Mal völlig aus. Sobald sie den Ball sieht, regt sie sich extrem auf. Wenn ich nicht sofort werfe, springt oder bellt sie mich an. Werfe ich dann, sprintet sie sofort hinterher, bringt ihn aber nicht zu mir zurück. Auf Rückruf kommt sie dann. Den Ball gibt sie mir nicht; gehe ich mit der Hand an den Ball, kämpft sie und zieht. Trotz mehrfachem „Aus“-Kommando gibt sie ihn selten frei, und wenn doch, habe ich kaum eine Chance, ihr den Ball ohne schnelles Wegziehen am Halsband wegzunehmen. Beende ich die Spielphase und stecke den Ball in meine Jackentasche, kriecht sie mit der Schnauze so lange in meine Tasche oder beißt rein, bis sie ihn hat. Ein entspanntes Weiterarbeiten ist kaum möglich. Ihre komplette Konzentration liegt bei diesem Ball. Ich hoffe auf Ihren Rat, damit wir bald schmerzfrei Ball spielen können! Mit freundlichen Grüßen, Katja und Aisha   Hallo Katja, Sie haben eine Hündin aufgenommen, die für eine sehr spezielle Aufgabe und Arbeit trainiert wurde. Diese Arbeit hat für sie mit höchster Konzentration und Anstrengung zu tun gehabt. Wenn diese Hunde erfolgreich waren, wurden sie mit einem Spielzeug belohnt und sozusagen auf dieses Spielzeug „heiß“ gemacht. Das Tier darf dann nach erfolgreicher Arbeit für einen Moment sozusagen „vor Freude ausflippen“. Dass Ihre Hündin dieses Verhalten mit dem Ball zeigt, kommt also daher, dass sie ganz einfach so konditioniert wurde. Leider ist es so, dass sie, sobald sie den Ball sieht, nicht unbedingt den gleichen Spaß hat, wie Sie als Halterin es sich wünschen würden. Sie hat dann einfach Stress, und es ist für sie kein gemeinsames Spiel mit Ihnen. Ihre Hündin verfällt in ihren alten antrainierten Rhythmus und will dann unbedingt ihre Belohnung bekommen. Sie brauchen aber kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie mit ihr nicht mehr Ball spielen (was ich in diesem Fall empfehle). Sie können ihr ein schönes Leben schenken, indem Sie ab jetzt das Wichtigste in ihrem Leben sind. Sie darf Ihr Begleiter sein, und Sie führen sie durch die Menschenwelt. Hundesport, Rad fahren, wenn es die Gesundheit erlaubt, oder einfach gemeinsam etwas unter- nehmen – dass sollten Sie ab jetzt machen. Sie werden sehen, auch so sind Sie ein glückliches Hund-Mensch- Team! Ich wünsche Ihnen alles Gute, José Arce Fragen an José Arce & Team per E-Mail an: hunderatgeber.mz@epi.es Info unter: www.jose-arce.com ...
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    04
    Februar
    2017
    Hallo Herr Arce,  vor einem Vierteljahr bin ich mit meiner vierjährigen Hündin mit meinem Freund und seinem Hund in eine komplett neue Wohnung gezogen. Zuvor hat meine Hündin mich quasi für sich alleine gehabt. Die beiden Vierbeiner waren zwischenzeitlich ein tolles Team. Nun beginnt meine Hündin jedoch, ihre Eifersucht am Hund meines Freundes auszulassen und geht hin und wieder auf ihn los. Das aber auch nur, wenn ich mit den beiden alleine bin. Weder bei meinem Freund noch wenn wir beide da sind, passiert das. Einen Auslöser konnte ich auch noch nicht erkennen. In einem Moment spielen und rennen die beiden gemeinsam über die Felder, im nächsten beißt sie auf ihn ein. Natürlich gehe ich nach der Arbeit mit beiden spazieren. Aber Kuscheleinheiten und die Arbeit mit meiner Hündin allein versuche ich, weiterhin in den Tagesablauf einzubauen. Was kann ich machen, um Schlimmeres zu vermeiden? Liebe Grüße, Jasmin Liebe Jasmin, Sie fragen sich nach dem Auslöser. Die von Ihnen beschriebene Situation ergibt sich nur, wenn Sie dabei sind. Daher ist es sehr wichtig, dass Ihnen bewusst ist, dass Sie, bereits bevor der Hund Ihres Freundes hinzukam, einen Fehler mit Ihrer Hündin gemacht haben. Dieser Fehler zeigt sich jetzt, denn nun wurden die Karten neu gemischt und die Familie hat sich vergrößert. Da sucht sich dann jeder Hund seine neue Position. Ihre Hündin hat nicht gelernt, dass Sie nicht ihr Besitz sind wie ein Spielzeug, sondern die Verantwortung für sie tragen. Die Sorgen, die Sie sich im Moment um beide Hunde machen, und die Liebe, die Sie weiterhin Ihrer Hündin geben, empfindet diese als Schwäche Ihrerseits. Eben aus diesem Grund hat sie die Verantwortung übernommen und maßregelt auch den Rüden. Sie erwähnen, dass das nicht passiert, wenn Ihr Freund da ist. Das liegt daran, dass sich Ihre Hündin dann sicher fühlt und merkt, dass sie keine Verantwortung übernehmen muss.  Mein Tipp: Bitte geben Sie ihr ab jetzt Zuneigung in Form von Spielen und Kuscheln nur noch dann, wenn Ihr Freund zu Hause ist, und auch nur in kleinen Dosen. Wenn Sie mit beiden Hunden alleine zu Hause sind, zeigen Sie ihnen, dass Sie die Verantwortung haben und für die nötige Ruhe sorgen. Das ist wichtiger als Spielen. Wenn Sie das geschafft haben, nämlich beiden Hunden zu Hause Ruhe zu schenken, dann sind Sie schon fast am Ziel. Dann können Sie auch vorsichtig und ohne es zu übertreiben wieder mit den beiden Vierbeinern kuscheln. Aber ohne sie dabei aufzuregen! So machen Sie es dann auch, wenn Sie mit ihnen draußen sind. Erst, wenn Sie es geschafft haben, auch beim Spaziergang die Verantwortung zu tragen, können Sie mit ihnen spielen. Liebe Grüße, José Arce Fragen an José Arce & Team per E-Mail an: hunderatgeber.mz@epi.es ...
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    19
    Januar
    2017
    Hallo José, vor ein paar Tagen habe ich Ihr Buch gelesen, deswegen schreibe ich Ihnen nun. Ich habe einen dreijährigen Australian Shepherd. Es ist ein wirklich toller Hund, der jedoch ein Problem hat: Er geht gern zu Fremden und liebt es, gestreichelt zu wer- den. Wenn sich diese Person zurückziehen will, versucht er jedoch, sie zu zwicken und dies, obwohl er gerade auf eigenen Wunsch von ihr gestreichelt wurde. Jetzt lasse ich meinen Hund Sam nicht mehr zu Fremden oder achte zumindest darauf, dass er Abstand hält. Wie könnten wir es schaffen, dass Sam das nicht mehr macht? Mich stört das sehr. Ich wäre über einen Tipp wirklich froh! Lieben Gruß, Helmut Hallo Helmut, Sie haben einen Hütehund! Diese Hunde haben es im Blut, Schafe zu treiben und zu zwicken, wenn die Schafe in die falsche Richtung laufen. Sie wurden durch Selektion genau für diese Aufgabe gezüchtet. Ihr Australian Shepherd ist nun dabei, genau diese Aufgabe bei den fremden Menschen auszuüben. Gleichzeitig schreiben Sie mir, dass Sam selbst diese Streicheleinheiten einfordert, also Ihr Hund bestimmt, von wem er gestreichelt werden will. Ich denke, dass Sie genau da ansetzen sollten. Versuchen Sie bitte zukünftig zu unterbinden, dass es Ihr Hund ist, der diese Entscheidung trifft. Das bedeutet nicht, dass ich möchte, dass keiner mehr den Hund streichelt. Ich glaube nur, dass Ihr Hund eine Struktur braucht. Sie können das gut mit Freunden trainieren. Laden Sie sie ein und üben auf der Straße eine von Ihnen gesteuerte Begrüßung. Ihr Hund bleibt dabei an Ihrer Seite sitzen, bis Sie ihm ein Signal geben. Erst dann darf er Ihre Freunde begrüßen. Weiterhin bestimmen Sie auch, wann die Streicheleinheiten beendet werden. Sam lernt so, dass er nicht die Kontrolle über diese Menschen hat. Wenn das mit Ihren Freunden gut klappt, können Sie auch wieder ohne Angst auf Fremde treffen. Sie müssen nur daran denken, dass Sie Sam nicht wieder selbst entscheiden lassen sollten, zu wem er läuft. Diese Entscheidung treffen Sie schließlich für ihn! Alles Gute, José Arce Fragen an José Arce & Team per E-Mail an: hunderatgeber.mz@epi.es ...
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    16
    Dezember
    2016
    Hallo José, ich habe von Dir gehört und gelesen. Deine Art mit den Hunden umzugehen gefällt uns. Wir haben einen viereinhalb- jährigen Bardino-Amstaff- Mischling aus dem Tierheim von Fuerteventura zu uns genommen. Seit vier Jahren arbeiten wir daran, seinen Jagdtrieb und seine Nervosität in den Griff zu bekommen. Sein Wesen ist unsicher, er hat gelernt dass er anderen imponiert, wenn er sich groß macht. Im Grunde ist er jedoch ein kleiner Schiss-er , denn bei allem, was sich bewegt, wenn etwas von hinten kommt, aber auch bei bestimmten tiefen Tönen, bekommt er Angst. Ich habe die Möglichkeit, ihn mit ins Büro zu nehmen. Er springt niemanden mehr an und bleibt schön auf seinem Platz, und das, ohne dass er angebunden ist. Aber und das ist derzeit noch unser Problem: Wenn wir irgendwo gemütlich sitzen und er einen Hund riecht oder sieht, ist er sofort wieder auf 180. Es ist dann sehr schwer, ihn wie- der zu beruhigen, und wenn man ihn dann korrigiert oder anfasst, passt ihm das so gar nicht. Nun habe ich schon so viel probiert und auch Erfolge erzielt, aber gemütlich und entspannt mit ihm in einem Café zu sitzen, das wäre schon toll. Liebe Grüße aus der Schweiz, Pina Hallo Pina, so wie Sie mir Ihren Hund beschreiben, ist er nicht aggressiv, sondern einfach ein großer, unsicherer Hund. Und genau an dieser Unsicherheit müssen Sie ansetzen. Das haben Sie im Büro mit ihm ja schon geschafft, denn dort fühlt er sich sicher. Ich vermute, Sie gehen mit ihm raus in die Natur, um ihn so wenig wie möglich mit anderen Hunden oder Geräuschen in Verbindung zu bringen. So wird es jedoch schwierig, ihrem Vierbeiner die Ruhe und Sicherheit an Ihrer Seite zu vermitteln. Er kann das nur lernen, wenn Sie ihn vorsichtig und in kleinen Schritten genau mit diesen Ängsten konfrontieren. Also gehen Sie wenn möglich in die Stadt und beginnen Sie dort vorsichtig, ihn daran zu gewöhnen, dass es viele verschiedene Geräusche und Bewegungen gibt. So haben Sie dann die Möglichkeit, ihm zu zeigen, dass Sie die Kontrolle über alles haben und er an Ihrer Seite sicher ist. Sie müssen in der Lage sein, dass Ihr Hund sich auf Kommando ablegt, wenn er einen anderen Hund sieht und durchdreht. Wenn Sie ihn dann korrigieren und er motzt, darf Sie das nicht in der Konsequenz abhalten durchzusetzen, was Sie möchten. Machen Sie bitte, bevor Sie das nächste mal ein Café besuchen, vorab mit Ihrem Hund einen ausgedehnten Spaziergang, bei dem Sie bestimmen, wo es langgeht, in welche Richtung und in welchem Tempo gegangen wird. So ist ihr Hund schon einmal ausgelastet, wenn Sie im Café ankommen. Wenn Sie dort sind, beobachten Sie ihn. Es ist wichtig, dass Sie ihn im richtigen Moment korrigieren, nämlich bevor er die Möglichkeit einer eigenen Reaktion hat. Genauso halten Sie es bitte auch mit dem Jagdtrieb. Auch dabei müssen Sie vor dem Hund reagieren und ihn korrigieren, bevor er auf die Idee kommt los zujagen. Viel Erfolg, José ArceFragen an José Arce & Team per E-Mail an: hunderatgeber.mz@epi.esInternet: www.jose-arce.com ...
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    05
    Oktober
    2016
    Calcetines (Cally), unser Ca de Bestiar-Mix hat bisher mit anderen Hunden auf einer Finca gelebt, allerdings ohne viel menschlichen Kontakt und wurde nun gemeinsam mit seinem Bruder im Tierheim abgegeben. Er ist jetzt knapp 2 Jahre alt und nachvollziehbarer Weise Menschen gegenüber etwas vorsichtig aber freundlich, genau wie mit anderen Hunden. Gebt ihm eine Chance und schaut ihn euch an. Zu finden ist er bei SOS Animal in Calvia, insbesondere, da sein Bruder in Kürze in ein neues Zuhause zieht. ...
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    28
    September
    2016
    Aron, ca 3,5 Jahr alt und auf der Suche nach einem Menschen zum anschmiegen. Er zeigt sich Menschen gegenüber lieb aber angenehm zurückhaltend. Das heißt, er ist in keinster Weise hyperaktiv, was manchen auch erschrecken könnte. Auch mit Artgenossen kommt er sehr gut klar! Lernt ihn kennen, bei SOS Animal in Calvia! ...
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    22
    September
    2016
    Lobo, ein stattlicher Pastor Mallorquin-Mix Rüde von ca. 1,5 Jahren, der durchaus noch etwas Erziehung genießen darf. Er ist anhänglich und verschmust und scheint gleichzeitig sehr verträglich mit anderen Hunden und vor allem auch Katzen. Ein schöner Kerl, der sich nichts sehnlichster wünscht als ein neues Zuhause, in dem er noch viel lernen darf. Meldet euch bei SOS Animal, Calvia für mehr Informationen. ...
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    08
    September
    2016
    Adoptionsdonnerstag!!! Unsere Martina, eine ca. 1,5 Jahre alte Huskie-Mix Hündin sucht dringend ihr neues Zuhause. Vielleicht wäre ja das Eure genau das Richtige.... Dieses hübsche Mädchen ist derzeit noch etwas schüchtern und zurückhaltend, wenn sie aber erst mal Vertrauen gefasst hat, zeigt sie sich sehr lieb und menschenbezogen. Mit Geduld, Liebe und etwas Erziehung wird sie zu einem wundervollen Wegbegleiter. Meldet euch bei SOS Animal in Calvia um sie mal kennenzulernen. ...
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    25
    August
    2016
    Heute wartet Mulan, ein ca. 4-5 Jahre altes Pastor Mallorquin Mix Mädchen auf ihre Chance für ein schönes, neues Zuhause. Sie zeigt sich bisher gut verträglich und sucht sehr deutlich die Nähe des Menschen. Sie ist lieb, freundlich und gleichzeitig zurückhaltend. Sie würde sich sicher freuen und anstrengen ein liebevolles, neues Familienmitglied zu werden. Vielleicht passt sie ja genau zu euch. ...
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    18
    August
    2016
    Ein dringender Hilferuf von der 13 Monate alten Cachou. Sie ist eine aktive und kinderliebe, entspannte und treue Freundin. Sie ist verträglich mit anderen Hunden, wiegt ca 26 Kg und genießt in ihrer derzeitigen Pflegestelle sogar Grunderziehung in der Hundeschule. Jetzt sucht sie dringend ihr neues Fürimmer-Zuhause. Meldet euch bitte für diese wunderschöne Border Collie Mischlingshündin bei Antje unter +34-646522726   ...