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Dikusch meint

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Hallo Freunde, Kritiker und Skeptiker Nur noch 10 Tage! Was bleibt mir anderes, als Heute über die Wahlarena und die handzahme Befragung des SPD Spitzenkandidaten Steinbrück nach zu denken. Als erstes fällt mir auf, diese bedingungslose Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn, beschlossen durch die Politik. Ja will denn der Steinbrück die Gewerkschaften abschaffen, den Eindruck habe ich manchmal. Erstaunlich, keine hinterhältigen oder anmaßenden Fragen weder zu Vortragskonditionen noch zur „angeblichen“ Erpressung. Alle Vorgaben halten sich schön an das SPD Wahlprogramm. Steinbrück sagt sehr viel über Finanzierung die in verschiedenen Bereichen unbedingt bewältigt werden muss. Sagt aber sehr wenig über die Art der Finanzierung. In einem konkreten Fall, der Pflegeversicherung, sagt er wo das Geld herkommen soll. Ohne Not erklärt er dem Studiopublikum und den Millionen Fernsehzuschauern, dass er 2mal sitzengeblieben ist. Mit anderen Worten: Leute schaut her wie es bei der SPD geht, ich bin 2mal Sitzengeblieben und der Beste als Kanzlerkandidat. Jeder möchte denken was er will. Zum Schluß noch, für mich völlig unverständlich will er als Kanzler viele Dinge umsetzen ohne bzw. nur in einem kleinen Nebensatz darauf hin zu weisen, ohne andere Parteien geht es gar nicht!


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  • 25
    Oktober
    2017

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    Mallorca Gesellschaft

    Deutsche Politik

    Hallo Freunde, hallo Leser,
    ein paar Gedanken zur Politik dieser Tage. Wie erwartet wurde der AfD Abgeordnete Glaser auch nach drei Wahlgängen nicht als Vizepräsident des Deutschen Bundestages bestätigt. Gleichwohl hat die AfD einen Anspruch auf diesen Posten.
    Die SPD und ihr Kandidat Oppermann zeigten deutlich wie verfehlt die Strategie der Hinweise auf die Uneinigkeiten in der CDU/CSU waren. Mit nur 396 Ja Stimmen gelangte der frühere Fraktionsvorsitzende in sein neues Amt, das zeigt deutlich was in dieser SPD los ist.
    Nun nach Berlin und zu dieser unerträglichen Flughafenposse. Der Regierende Müller hat Absprachen über einen runden Tisch dazu einfach vom Tisch gewischt und statt dessen einen Sachverständigen ehemaligen Bundesrichter beauftragt. Spannend dabei, dieser Herr Paetow hat 2006 den Weg für den BER frei gemacht.
    Das bedeutet er hat sich schon damals deutlich für die Schließung von TXL ausgesprochen. Nun aber soll er unabhängig urteilen ob genau dieser Flughafen Tegel offen bleiben kann oder geschlossen werden muss.
    Da in Berlin derzeit ein Fluggastaufkommen von jährlich über 33 Millionen bewältigt werden muss und BER gar nicht dafür ausgelegt ist scheint in diesem Senat Niemanden zu interessieren. In einer weiteren Baustufe für ca. 2,3 Milliarden Euro soll ein Fluggastaufkommen von ca. 40 Millionen Fluggäste erreicht werden. Dies alles so um 2024 bei normalem Verlauf. Dieser aber darf angezweifelt werden beim Verlauf der Bauphasen dieses Flughafens.
    Sollte dieser Flughafen BER tatsächlich eines Tages in Betrieb gehen ( schon in meinem Buch " Mein politisches Berlin" habe ich vor fünf Jahren auf eine Eröffnung nicht vor 2020 hingewiesen) sehe ich einen Kostenbedarf der sich mit schnellen Schritten den 8-10 Milliarden Euro nähert. Damit ist er dann einer der teuersten Flughäfen der Welt.
    Noch eine kleine Anfrage in Richtung Berlin, kümmert sich eigentlich auch Jemand um die Air Berlin Mitarbeiter auf Mallorca?
    Ich schäme mich immer mehr für die verantwortlichen Politiker dieser Stadt!
    Deutsche Politik

     

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