Das sind die reichsten Mallorquiner

Neue Forbes-Liste: Sechs Insel-Milliardäre und -Millionäre unter den 100 wohlhabendsten Spaniern

06.11.2015 | 18:30

Dass die Hotellerie ein einträgliches Geschäft ist, ist schon länger bekannt. Wie einträglich, beweist jetzt erneut die am Montag (2.11.) bekannt gewordene "Forbes"-Liste der 100 derzeit reichsten Spanier. Darunter befinden sich sechs Mallorca-Vermögen – fünf davon haben etwas mit Hotels und Tourismus zu tun.

Allerdings muss man in der von Textilunternehmer Amancio Ortega mit weitem Abstand (60,9 Milliarden Euro) vor den Bauunternehmern Rafael del Pino und seinen Brüdern (Ferrovial, 8,6 Milliarden) und dem Besitzer der Mercadona-Supermärkte Juan Roig (7,5 Milliarden) angeführten Liste schon ein wenig nach unten gehen: Die ersten Mallorquiner, die dort auftauchen, sind die Brüder Juan und Carlos March, derzeitige Köpfe der gleichnamigen Bankiers-Dynastie. Mit 2,4 Milliarden Euro rangieren sie auf Platz 14 der Liste.

Es folgt auf Platz 24 der erste mallorquinische Hotelier, Gabriel Escarrer Juliá. Der 80-Jährige ist der Gründer des Hotelkonzens Meliá. Das US-Magazin schreibt ihm und seinen Söhnen 1,5 Milliarden Euro zu.

Auf Platz 40 rangieren Miguel Fluxà und seine Familie, mit geschätzt einer Milliarde Euro. Die Fluxás besitzen den Hotelkonzern Iberostar.

Mit etwa 900 Millionen Euro folgen auf Platz 42 die Besitzer der Barceló-Hotels, Simón Pedro Barceló und seine Familie.

Dem Gründer und Hauptaktionär des Touristik-Konzerns Globalia, José Hidalgo, werden 700 Millionen Euro zugeschrieben (Platz 55). Der 74-Jährige ist zwar auf dem spanischen Festland geboren, lebt aber auf Mallorca, wo sich auch der Firmensitz befindet. Zu Globalia gehören unter anderem die Be Live Hotels und die Fluggesellschaft Air Europa.

Und schließlich wären da noch Carmen und Lluis Riu. Die Besitzer der Riu-Hotels kommen mit ebenfalls 700 Millionen Euro auf Platz 58 der "Forbes"-Liste.

Nicht mehr auf der Liste ist laut der Nachrichtenagentur Efe Abel Matutes, der ibizenkische Besitzer der Paladium-Gruppe. Im Vorjahr rangierte er mit "nur" 400 Millionen Euro noch auf Platz 87. /ck

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