Weihnachtslotterie segnet Mallorca, ´Gordo´ geht nach Madrid

Nach dem Regen hagelt es am Donnerstag Geldpreise auf die Insel. Der zweite Preis spült eine halbe Million Euro nach Calvià und Palma. Auch der Großteil der beiden vierten Preise (je 200.000 Euro) und zwei der acht fünften Preise (je 60.000) fallen auf Losnummern, die in Pollença, Palma, Inca und Can Picafort verkauft wurden. Der "Gordo" (Nummer 66513) geht nach Madrid.

26.12.2016 | 09:09
Ein zweiter Preis in Magaluf.
Fotogalerie: So feiert Mallorca den Geldsegen

Der fette erste Preis, der "Gordo" sollte es zwar nicht sein. Er entfiel auf das in Madrid verkaufte Los mit der Nummer 66513. Dennoch hagelte es bei der Ziehung der Weihnachtslotterie am Donnerstag (22.12.) auf Mallorca hohe Geldpreise: Der zweite Preis (Losnummer 04536) spülte eine halbe Million Euro nach Calvià und Palma. Außerdem entfielen die meisten Losscheine der beiden vierten Preise (jeweils 200.000 Euro) und zwei der acht fünften Preise (je 60.000) auf Losnummern, die in Palma, Pollença, Inca und Can Picafort verkauft wurden. 

Um 9.14 Uhr zog eines der Kinder die Losnummer 59444 als einen der beiden vierten Preise. Wie die Lotteriegesellschaft bestätigte, wurden die Lose mit dieser Nummer auf der Insel verkauft, anscheinend in Palma (Annahmestellen Carrer Anibal und Carrer Oms) und Can Picafort (Annahmestelle Carrer Isabel Garau). Auf die Losnummer entfällt ein Gewinn von 200.000 Euro, pro "décimo" sind das also 20.000 Euro. Wer nur eine Beteiligung (participación) gekauft hat, erhält entsprechend weniger.

Eine Stunde später (10.15 Uhr) ging auch einer der acht fünften Preise (60.000 Euro) an eine Losnummer auf Mallorca. Die 22259 wurde in Annahmestellen in Palma (Carrer Joan Miró 330 in Sant Agustí) und Inca (Carrer Mairata, 33) verkauft. Und knapp 30 Minuten darauf entfiel ein weiterer fünfter Preis (60.000 Euro) auf die Nummer 19152, die ebenfalls in Inca (Carrer Francesc, de Borja Moll, 14) verkauft wurde.

Der zweite Preis (Losnummer 04536) wurde um 11.23 Uhr fällig. Und auch von diesen 1,25 Millionen Euro wurden vier von zehn "Décimos" (also Zehntellosen) auf Mallorca verkauft:  Und zwar im Carrer Galeón in Magaluf (Calvià) und erneut in Palma (Ecke Carrer Antoni Frontera / Carrer Santiago Álvarez in Sa Indioteria).  Der Rest des Millionengewinns ging anscheinend nach Südspanien.

Weihnachtslotterie: Auch die Deutschen hoffen auf den "Gordo"

Wer wissen möchte, ob sein Los gewonnen hat, kann dafür das Widget der MZ benutzen. Auf Startseite der MZ-Website können die Leser die Nummer rechts oben eintragen (im mit "Número" beschrifteten Kästchen). Rechts daneben (dort wo "Importe" steht) geben Sie noch an, wieviel Geld Ihr Teilnahmeschein wert ist. Bei einem "décimo" trägt man hier zum Beispiel 20 Euro ein. Die Website berechnet dann im Laufe des Vormittags live, ob Sie einen Preis gewonnen haben.

So funktioniert die Weihnachtslotterie

Die Weihnachtslotterie basiert auf Losen mit fünfstelligen Nummern. Von jeder der 100.000 möglichen Nummern werden dieses Jahr 165 Serien aufgelegt. Ein ganzes Los (billete) kostet 200 Euro. Es teilt sich auf in zehn Zehntellose (décimos), die für 20 Euro verkauft werden. Alle Lose zusammen haben einen Wert von 3,3 Milliarden Euro.

70 Prozent davon werden wieder ausgeschüttet: Das macht 2,31 Milliarden Euro. Der Hauptpreis – der Dicke – beträgt vier Millionen Euro pro billete (400.000 Euro je décimo). Daneben gibt es noch etliche weitere Gewinnmöglichkeiten. Die Lose werden über die offiziellen Verkaufsstellen von Loterías y Apuestas del Estado vertrieben.

Da dort jeweils bestimmte Serien verkauft werden, ist die Freude beim Gewinn oft kollektiv. Außerdem spielt man in Spanien ohnehin gern in der Gruppe: So setzen ganze Bürogemeinschaften, Freundeskreise oder Stammgäste einer Bar auf eine Nummer.

Bei jedem gezogenen Tausenderpreis, singt eines der Kinder die Losnummer. Anschließend singt eine zweite Stimme dahinter "miiilll euros" (also 1.000 Euro). Sobald ein größerer Preis vergeben wird. Hebt das Kind die Stimme an und singt zum Beispiel "quinientos mil euros" (500.000 Euro). /tg

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