Rauchverbot: Geldbußen in Höhe von 122.000 Euro im Jahr 2012

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Höhe der Strafen auf den Balearen zurückgegangen

03-01-2013  
 Foto: Martínez

Das balearische Gesundheitsministerium hat im Jahr 2012 auf Mallorca und den Nachbarinseln insgesamt rund 900 Inspektionen wegen Verstößen gegen das Anti-Raucher-Gesetz durchgeführt und 168 Verfahren eingeleitet. Insgesamt wurden Strafgelder in Höhe von knapp 122.000 Euro verhängt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein deutlicher Rückgang, 2011 waren noch Geldbußen in Höhe von knapp 170.000 Euro festgelegt worden. Allerdings fanden auch mehr Kontrollen statt.

Insgesamt werde das spanische Anti-Raucher-Gesetz, wonach Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Bars ausnahmslos verboten ist, zwei Jahre nach Inkrafttreten recht gut befolgt, heißt es im balearischen Gesundheitsministerium. So gingen lediglich 64 Anzeigen bei der Behörde ein. Bei den weiteren 847 Kontrollen handelte es sich um Routine-Inspektionen. Kontrolliert wurde vor allem in Restaurants, Bars und Cafés.

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