Studie: Erhöhte Quecksilberwerte in Speisefischen

Landesregierung entdeckt hohe Schwermetallbelastung bei Seeteufeln, Seehechten und Zahnbrassen aus balearischen Gewässern

06.12.2014 | 08:39
Quecksilberbelastung in Fischen ist vor allem für Kleinkinder und Schwangere riskant
Quecksilberbelastung in Fischen ist vor allem für Kleinkinder und Schwangere riskant

Viele der auf Mallorca beliebten Speisefische aus den balearischen Gewässern weisen hohe Werte von Quecksilber auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der balearischen Landesregierung. Im Februar und März untersuchten Kontrolleure der Abteilung für öffentliche Gesundheit und Konsum eine Stichprobe von 60 Fischen. In 57 der im Meer vor den Inseln gefischten Tiere fanden sie Quecksilber, bei 17 von ihnen wurden die gesetzlich zulässigen Höchstwerte überschritten.

Die Fische der Stichprobe stammten aus den Gewässern vor Mallorca, Menorca und Ibiza. Besonders hoch belastet waren Seehecht (merluza), Seeteufel (rape) und Zahnbrassen (denton). Zwar könne man wegen der relativ kleinen Stichprobe aus den Ergebnissen noch keine allgemeinen Rückschlüsse ziehen, allerdings müsse man die Problematik näher untersuchen, so der Bericht der Regierung.

Beim Menschen kann Schwermetall im Körper zu Problemen des zentralen Nervensystems führen. Zudem besteht die Gefahr einer Schädigung der Nieren, des Gehirns und auch von Föten. Vor allem Kleinkinder und Schwangere gehören zur Risikogruppe.

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