Seit zwölf Jahren ein Paar und eine Kompagnie: Tomeu Gomila und Andrea Cruz. ýWir wollen keine 
<BR>Bewunderer, wir suchen den Austausch mit dem Publikum.'
 00:00 Sie haben viele Fans. ?Ausdauer", lautet die Antwort von Andrea Cruz (37), chilenische Tänzerin und eine Hälfte der Kompagnie ?Au Ments", auf die Frage nach ihrem Erfolg. Ausdauer angesichts der mühsamen Existenz als freie Tänzer auf Mallorca, Ausdauer beim Konkurrieren um die Subventionen, Ausdauer in der steten künstlerischen Arbeit.
 ýStealing', eine Installation von Paz Alcoverro (2005). Die Katze gehört nicht dazu, sie kam gerade des Weges.
 11:37 Das wiedereröffnete Centro Cultural Andratx zeigt bis 5. Mai junge, internationale Kunst -
Zwölf Künstler thematisieren den ýFlow" von Zeit, Daten und Körpern
Arbeit des chinesischen Malers Wu Jian, die derzeit im CaixaForum zu sehen ist.  
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 11:14 Abstraktion, Mystik, Digitalkunst: Mallorcas Galerien und Kulturzentren zünden zu Ostern ein Feuerwerk von
über 20 hochkarätigen Ausstellungen
Pere Bujosa, Opernfan Nummer eins der Insel.
 00:00 Pere Bujosa ist Opernfan, diplomierter Pianist, von Beruf Englischlehrer und außerdem mit der angemessenen Leidenschaft ausgestattet, um einem Verein vorzustehen, der seit seiner Gründung 2001 Mallorcas Opernwelt mehr und mehr prägt: 400 Mitglieder zählen die Amics de l´Òpera del Teatre Principal, die „Freunde der Oper im Teatre Real ? und anderswo", wie der 55-Jährige es formuliert. Der Vorstand berät die Leitung des Teatre Principal bei der Programmgestaltung, bietet Einführungen an und organisiert selbst Liederabende und Kammerkonzerte. 
Bestes Werk der vergangenen zwei Jahre: Das Bürohochhaus ýTorre Cube' in der mexikanischen Stadt Guadalajara. Die Architektin Carme Pinós ist Katalanin.
 11:20 Licht, Luft, Weite. Diese drei Begriffe kamen den Juroren der
IX. Spanischen Architekturbiennale immer wieder in den Kopf, als sie die fast 300 eingereichten Arbeiten durchsahen. Alle sind in den Jahren 2005-2006 fertiggestellt worden: nach Entwürfen spanischer Architekten im In- oder Ausland oder ausländischer Kollegen, die in Spanien gebaut haben. Bis 25. Mai sind die 32 besten davon in Palmas Palau Solleric zu sehen.
Pferde aus Stein: ýCaballos', ein Werk von Schaffner aus dem Jahr 1963 (Son Morla bei Santanyí).
 00:00 Er liebte Mallorca, Santanyí und den Sandstein: Rolf Schaffner. Am Ostersonntag starb der deutsche Bildhauer im Alter von 80 Jahren. Schaffner war ein Pionier der deutschen Insel-Kunst. Bereits Anfang der 60er Jahre hatte es ihn mit seiner Frau und seinem Sohn nach Mallorca gezogen. Hier wollte er, der gerade die Akademie der Bildenden Künste in München abgeschlossen hatte, die großen Skulpturenprojekte verwirklichen, von denen er in Deutschland immer geträumt hatte.
Stumme Verzückung: ýEster', ein Gemälde des russischen Malers Vladimir Galatsky.
 00:00 Seine Gemälde in der Calle Catalunya 5 in Palma erinnern an Ikonen im alten Russland und an eine stille Frömmigkeit. Gleichzeitig sind sie mehr, brechen die strenge biblische Malerei durch surreale Symbole auf. Ein Fisch am Himmel, Tränen an einem Baum und schleierhafte, fantastische Landschaften. In den Farbkompositionen und Motiven des jüdisch-russischen Malers Vladimir Galatsky sind Anlehnungen an Maler wie Gustav Klimt und Marc Chagall zu entdecken. Ein diffuses, kraftvolles und häufig warmes Licht umgibt die Figuren auf den Bildern, die zumeist in stummer Betrachtung verharren. 
Alter, Tod, Vergänglichkeit: Boltanskis Arbeit kreist um große Themen menschlicher Existenz. Hier vor Selbstporträts in der Galerie Kewenig.
 11:10 Die Schatten der Vergangenheit, die inneren Dämonen, scheinen von Christian Boltanski Besitz ergriffen zu haben, seitdem er sich im Jahr 1967 erstmals mit seiner Person und Familiengeschichte künstlerisch auseinandergesetzt hat.
Ron Carter kommt dieses Jahr nach Mallorca.
 16:41 Das Jazz Voyeur Festival bietet 2008 neun Konzerte mit Musikern aus aller Welt -
Altherrenjazz und kubanische Meister -
Mehr öffentliche Gelder zugesagt
Mit 29 Jahren eine der jüngsten deutschen Galeristinnen auf Mallorca: Christine Rackey.
 12:50 Christine Rackey von der Galerie Soura Art will nicht nur auf etablierte Künstler setzen
Cristina Ros (li.) und Aina Calvo bei der Präsentation.
 13:52 Cristina Ros löst Marie-Claire Uberquoi ab -
Die 43-Jährige soll eine neue Etappe in dem Museum einleiten -
Kritik aus der Kunstwelt
Die Stelle wurde nicht öffentlich ausgeschrieben -
Monatelange Spekulationen sind nun zu Ende
Schafft Synergien im Hintergrund: Alfredo Oyaguez.
 00:00 Er hat die Welt gehört und bringt ihre Klänge nun auf die Insel. ­Alfredo Oyaguez, 40-jähriger Madrilene, lebt seit sieben Jahren auf Mallorca. Genauso lange organisiert der Pianist auch Konzerte und unterrichtet am Konservatorium von Palma.
Marie-Claire Uberquoi neben einer Skulptur des mallorquinischen Künstlers Amador.
 13:58 Marie-Claire Uberquoi erfuhr aus der Presse, dass im Vorstand des Museums über ihre Nachfolge spekuliert wurde. Seit dem 4.2. ist es gewiss: Die Französin leitet nicht mehr das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Palma Es Baluard. Den Posten hatte sie im Mai 2004 übernommen, wenige Monate nach dessen Eröffnung durch die spanischen Könige. Zum Abschied zieht Uberquoi Bilanz. ýIch bin gekommen, um mit Kunst zu arbeiten, über Politik spreche ich nicht", sagt eine Frau, die sich seit den 70er Jahren mit Kunst beschäftigt: Zunächst an der Sorbonne in Paris, später als Leiterin des Museums für zeitgenössische Kunst auf Ibiza, das sie mit aufbaute. Danach lebte Uberquoi als Kunstkritikerin, Buchautorin und Kuratorin in Barcelona.
Der 48-jährige Anwalt hat den historischen Schmöker ýzum Stressabbau' geschrieben.
 00:00 Von Brigitte Kramer

Sein Erstlingswerk schlägt alle Rekorde. „Die Kathedrale des Meeres" wurde in Spanien zwei Millionen Mal verkauft. Jetzt erobert der historische Roman des 48-jährigen Anwalts Ildefonso Falcones die Welt:

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Gegenwarts-kunst auf die Straße gebracht: Chema Alvargonzález fotografierte sein Dreirad an verschiedenen Orten in Palma.
 10:44 Von Nina Kuschniok

Im Dezember ist er noch mit seinem roten Dreirad durch Palmas Straßen gefahren - aufmontiert ein rot leuchtender Schriftzug Visible (sichtbar). Die Bilder, die auf den Touren des spanischen Gegenwartskünstlers

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Das Ehepaar Jakober im neuen Megalithenpark.
 12:45 Ein Besuch bei den Jakobers, am Ende der Welt:
Ihre Stiftung bei Alcúdia expandiert mit einem Tagungszentrum und neuen Kunstwerken -
Die beiden suchen weitere Sponsoren
Feiningers Blick über Manhattan (1941) und in den Brustkorb eines Gorillas (1951).
 00:00 Er war ein Pedant, aber ein sympathischer. Seine ultraprofessionellen Fotos sollten nicht einschüchtern, sondern dem Betrachter eine neue Welt schenken. Und das ist Andreas Feininger zweifelsfrei gelungen. Zum Beispiel, wenn er uns den Brustkorb eines Gorillas von innen zeigt. Dieses Foto von 1951 ist zusammen mit 70 weiteren Werken Feiningers noch bis zum 23. Mai in einer Ausstellung der Fundación Juan March in Palma zu sehen.
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