Sexsymbol und Diva: Abschied von Sara Montiel

Die Schauspielerin hatte viele Jahre auf Mallorca gelebt

09.04.2013 | 13:35
Sexsymbol und Diva: Abschied von Sara Montiel
Sexsymbol und Diva: Abschied von Sara Montiel

Die Schauspielerin und Sängerin Sara Montiel, die mehrere Jahre auf Malllorca gelebt ist, ist tot. Sie starb am Montag (8.4.) in ihrem Haus in Madrid im Alter von 85 Jahren eines natürlichen Todes. Montiel war eine der international anerkanntesten spanischen Filmschauspielerinnen – lange bevor vom spanischen Kino in Hollywood die Rede war.

Verheiratet war Montiel unter anderem mit dem mallorquinischen Unternehmer und Journalisten José Tous Barberán (1931-1992), mit dem zusammen sie zwei Kinder adoptierte, Thais (1979) und Zeus (1983). Nach neun Jahren Beziehung heirateten die beiden 1979. Montiel bezeichnete Tous wiederholt als "Liebe meines Lebens". Bis zu Tous Tod lebten sie auf Mallorca in einem Haus in Na Burguesa, sowie einem Penthouse am Paseo Marítimo.

Geboren als María Antonia Abad Fernández in Campo de Criptana (Ciudad Real) wuchs sie in einfachen Verhältnissen und ohne Vater auf. Bereits als Kind träumte sie von einer Karriere als Sängerin und Schauspielerin. Als 15-Jährige wurde sie auf einem Talentwettbewerb von dem Produzenten Vicente Casanova entdeckt – der Beginn einer Weltkarriere.

Sara Montiel spielte in mehr als 50 Filmen in Spanien, Mexiko und den USA, an der Seite von Schauspielern wie Raf Vallone, Burt Lancaster, Vincent Price oder Charles Bronson. In ihrer kurzen Hollywood-Phase war sie auf die Rolle der exotischen Schönheit abonniert, so in Robert Aldrichs Revolutionsopus "Veracruz" (1954) oder Samuel Fullers Western "Run of the Arrow" (1957). Der Streifen "El último cuplé" (1957) von Juan de Orduño wurde zu einem der erfolgreichsten spanischen Filme aller Zeiten und begründete Montiels Mythos als Sex-Symbol. Ihren letzten Film drehte sie als bereits über Siebzigjährige mit "Asaltar los cielos" (1996) von José Luis López Linares. Zudem ging sie als Sängerin auf Tournee und nahm mehr als dreißig Alben auf.

Auch Montiels Privatleben war sehr bewegt. Insgesamt viermal war sie verheiratet, zuletzt mit dem vierzig Jahre jüngeren Kubaner Tony Hernández, von dem sie sich 2003 trennte.

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