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China 8: provozierender und ästhetischer Blick auf das heutige China

Die Fotoausstellung im Casal Solleric ist Teil der derzeit größten Schau zeitgenössischer chinesischer Kunst, die nun erstmals außerhalb Deutschlands gezeigt wird. Zu den Schirmherren gehört Mallorca Sotheby´s International Realty

10.10.2015 | 08:41
China 8: provozierender und ästhetischer Blick auf das heutige China

"China 8" in Palma

  • 19. September 2015 bis 6. Januar 2016
  • Ausstellende Künstler: Adou | Cai Dongdong | Chen Wei | Du Yanfang | South Ho Siu Nam Jiang Pengyi | Alfred Ko | Li Zhengde | Liang Weizhou | Shan Feiming Shao Wenhuan | Eason Tsang Ka Wai | Wang Ningde | Wang Qingsong Wang Youshen | Xiao Xiao | Zhuang Hui | Zong Ning

Mallorca wird für China immer bedeutender, denn das Land empfiehlt die Ferieninsel als wichtiges Touristenziel. Spanien sei der beste Freund Chinas in der EU und soll das wichtigste Reiseland für die asiatische Großmacht werden, sagte kürzlich der chinesische Botschafter Lyu Fan.

Jetzt ist China zunächst künstlerisch auf Mallorca angekommen – mit Fotos, die sich der chinesischen Realität und dem Alltag in diesem gleichzeitig so schwierigen und hoffnungsvollen Land in all seiner Komplexität stellen.

Im Ruhrgebiet nahmen 120 chinesische, größtenteils bereits bekannte Künstler an der erfolgreichen Chinakunst-Großoffensive teil, die mit 500 Werken in sämtlichen künstlerischen Ausdrucksformen die bislang größte museale Schau zeitgenössischer Kunst aus China war.

Pünktlich zur langen Kunstnacht am 19. September eröffnete die Fundació Palma Espai d´Art in Zusammenarbeit mit Palmas Stadtverwaltung im Erdgeschoss des Casal Sollic „CHINA 8. Work in progress – Palma de Mallorca". Es ist Fotokunst aus den Objektiven von 18 Künstlern des mit über 1,3 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichsten Lands der Erde.

Die Ausstellung gewährt laut den Organisatoren viele Einblicke in das Riesenreich: „Die Werke von CHINA 8 werden ein Vorher und ein Nachher unseres Wissens über das heute China erzeugen".

In der Tat sind die Exponate vielfältig, eigensinnig, provozierend und ästhetisch – und sie üben Kritik. Der tägliche Überlebenskampf, soziale Ungleichheit und der Stadt-Land-Konflikt werden thematisiert, Umweltzerstörung und Machtmissbrauch angeprangert. Gleichzeitig wird der Einzug der Moderne beleuchtet, der Umgang mit neuen Technologien und ihren Kommunikationsmöglichkeiten.

Blicke auf die Realität des Einzelnen, den eigenen Körper oder die Sexualität ergänzen die Sicht auf die Anderen, auf das ganze Land und das Tempo, mit dem sich dieser Gigant verwandelt.

Dass diese Impressionen aus dem heutigen China den Weg vom Essener Folkwang Museum bis nach Mallorca fanden, haben großzügige Schirmherren möglich gemacht – vor allem Mallorca Sotheby´s International Realty als ein Büro der balearischen Franchiselizenz der Immobilien­sparte des renommierten Auktionshauses. Es bietet seit 2013 mit drei Büros – in Palma, Port d´Andratx und Ibiza – Luxusimmobilien an. Die neue asiatische Kundschaft sei ein „sehr interessanter und anspruchsvoller Markt", so Managing Director Alejandra Vanoli.

Wie schafft man es, eine derartig außergewöhnliche Ausstellung auf die Insel zu bringen? „Kunst- und Kultursponsoring hat bei uns eine lange Tradition. Vor allem das Auktionshaus selbst war schon immer für sein künstlerisches und kulturelles Engagement bekannt", heißt es bei Sotheby´s mit Verweis auf „unsere guten Verbindungen zur Stiftung Kunst und Kultur e.V. , speziell durch unseren Mentor Guillermo Dezcallar, aber auch dank verschiedener anderer Partner."

Und warum steht eine Acht im Titel der Schau? Die Zahl steht einerseits für die beteiligten deutschen Städte, ist aber auch eine bedeutende chinesische Glückszahl. Dabei stimmt das jetzt nicht mehr so ganz – denn mit Palma de Mallorca sind es eigentlich neun Städte.

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