Abschied vom visuellen Gedächtnis der Insel

Fotograf Josep Planas i ­Montanyà in Palma verstorben

12.01.2016 | 16:30
Josep Planas i ­Montanyà, bei einer Ausstellung mit seinen Arbeiten im Jahr 2001.

Er sammelte Kameras, betrieb Fotolabore – und fotografierte selbst. Über Jahrzehnte. Die ganze Insel. Buchten, Hotels, Touristenattraktionen. Tausende von Menschen, darunter viele Prominente. Josep Planas i ­Montanyà, Mallorcas vielleicht größter kommerzieller Fotograf, ist tot. Der 91-jährige verstarb am Dienstag (12.1.) in Palma.

Der frühere spanische Meister im Dreisprung, der bei Sportwettkämpfen seine Leidenschaft fürs Fotografieren entdeckte und 1945 im Rahmen seines Militärdienstes nach Mallorca kam, hatte einst auch die Postkarte sowie die Farbfotografie auf die Insel gebracht.

Sein riesiges, weitgehend ungeordnetes Archiv ist eine Art visuelles Gedächtnis der Ferieninsel. Seine Enkelin würde daraus gerne ein Museum machen. Auch mehrere Buchprojekte sind in Planung. /ck

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