Evolution Filmfestival: Deutsches Leiden, belgischer Humor

Am Freitag (14.10.) beginnt der Vorverkauf für die fünfte Ausgabe (3.–12.11.). Die MZ ist offizieller Medienpartner

26.10.2016 | 09:24
Die lang erwartete Dokumentation über die Rockband Oasis
Evolution Filmfestival: Deutsches Leiden, belgischer Humor
Evolution Filmfestival: Deutsches Leiden, belgischer Humor
Evolution Filmfestival: Deutsches Leiden, belgischer Humor
Deutscher Beitrag beim Evolution Film Festival 2016
Evolution Filmfestival: Deutsches Leiden, belgischer Humor
Evolution Filmfestival: Deutsches Leiden, belgischer Humor

Zehn Tage Programm, 69 Kurz- und Spielfilme, dazu Musikvideos und ein breites Rahmenprogramm. Mit seiner fünften Ausgabe beweist das Evolution! Mallorca International Film Festival (EMIFF), dass es nicht mehr aus dem kulturellen Jahreskalender der Insel wegzudenken ist.

Die MZ ist in diesem Jahr offizieller Medienpartner des Festivals, das vom 3.–12. November in Palma stattfindet, größtenteils im Programmkino CineCiutat. Gastland ist in diesem Jahr erstmals Deutschland, weil es von dort eine große Anzahl an hochwertigen Einreichungen gegeben habe, so die deutsch-mallorquinische Festivalgründerin Sandra Seeling.

Es geht in diesen deutschen Beiträgen vorrangig um Krankheit, Tod und Lebenskrisen. In „A Heavy Heart" (5.11., 21 Uhr) von Thomas Stuber erkrankt ein ehemaliger ostdeutscher Boxer an ALS. In „Luca tanzt leise" (4.11., 16 Uhr) von Philipp Eichholtz erfindet sich die Protagonistin nach jahrelanger Depression neu. Oder: Der junge BWL-Student Danny kehrt in Matthias Startes „Nirgendwo" nach dem Tod seines Vater in seine Heimat zurück und muss sich überlegen, was aus seinem Leben werden soll. Und in „Wild" (10.11.) von Nicolette Krebitz entledigt sich eine junge IT-Managerin aller sozialer Konventionen und verliebt sich in einen Wolf.

In den Kurzfilmen finden sich ganz ähnliche Themen: Gina­ Wenzels­ Arbeit „The Sky Is Blue Everywhere" (4.11., 18.30 Uhr) erzählt von einer Multiple-Sklerose­-Diagnose. In „On The Beach" (12.11., 16 Uhr) von Nele Mueller-Stöfen tut eine junge Frau aus Langeweile so, als ob sie blind wäre.

Weitere Highlights sind die weltweit erwartete Oasis-Dokumentation „Supersonic" (4.11., 21 Uhr) von Mat Whitecross. Der US-Thriller „Kiss Me, Kill Me" von Casper Andreas erzählt derweil von einem jungen Mann, dessen Freund ermordet wurde. Er kann sich nicht
an den Tod erinnern, wird aber bald zum Hauptverdächtigen. Die belgische Komödie „Problemski Hotel" (11.11., 21 Uhr) von Manu Riche erzählt von einem Asylbewerberheim im obersten Stockwerk eines Bankenhochhauses. Der belgische Film „Parasol" (7.11., 16 Uhr) hingegen konzentriert sich auf die Absurditäten eines Urlaubs am Mittelmeer.

Auch der balearische Film ist vertreten. Zur Eröffnung im Teatre Principal gibt es den Kriegsfilm „El desentierro" (3.11., 20.30 Uhr), mitproduziert von den Mallorquinern Toni Bestard und Marcos Cabotá. Auch der schon beim Atlántida Festival im Juni gezeigte „Bittersweet Days" (8.11., 18.30 Uhr) von Marga Melià ist zu sehen. In „The Key To Dalí" (11.11., 19 Uhr) von David Fernández versucht der Mallorquiner Tomeu l´Amo zu beweisen, dass ein Gemälde aus seiner Sammlung von Dalí ist.

Karten zwischen 5 und 10 Euro für die Vorführungen sowie Festivalpässe für 75 Euro sind ab Freitag (14.10.) über die Homepage des EMIFF erhältlich: www.evolutionfilmfestival.com

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