In die Weite zu schauen, macht froh.
 00:00 Es war schon September. Die Luft warm, aber die Brise frisch. Ich war am Meer. Den August über hatte ich viel gearbeitet, die urlaubenden Kollegen vertreten. Mehr Arbeit als sonst. Büro, Computer, neue Themen, neue Menschen, fragen, schreiben,...
Hier isst man lauschig: Peter Maffay und Jutta Dammermann im Garten des Restaurants Trencadora.
 00:00 Wenn Jutta Dammermann ihre Art der Küche beschreiben soll, die sie im Restaurant Trencadora in Pollença zubereitet, dann wählt sie zwei schlichte Worte: gehobene Hausmannkost. Doch damit stellt die gebürtige Münchnerin...
Wussten Sie schon, dass Meteore mit einer Geschwindigkeit von 200.000 Kilometer pro Stunde in die Erdatmosphäre eindringen?
 00:00 Zweitausendfünfhundert ist eine Zahl, mit der sich Eindruck schinden lässt. Zum Beispiel in einer lauen Open-Air-Nacht im Sommer, wenn sich die Blicke irgendwann nach oben verirren und jemand in die Runde fragt, wie viel Sternlein wohl am Himmel zu...
Neulinge werden nach der Landung mit Sekt getauft (links außen). 8.500 Kubikmeter Luft fasst Spaniens größter Ballon.
 00:00 Es ist 6.30 Uhr, die aufgehende Sonne tut sich noch etwas schwer, die hartnäckigen Frühnebelfelder in der Ebene von Manacor zu durchdringen. Ein gutes Dutzend verschlafener Gestalten wartet im fahlen Licht der Dämmerung vor einer Art Hangar darauf, dass das große Tor sich öffnet. Heißluftballon-Fahren ist eine verdammt frühe Angelegenheit. Der Thermik wegen.
Maximal sechs Trikes nehmen an den Ausfahrten teil. Ingo hat seine ýSchäfchen' immer im Blick.<
 00:00 Fast könnte man meinen, Ingrid wäre schon als Hells Angel auf die Welt gekommen. Dabei hat die Schweizerin weder mit Rockern noch schweren Motorrädern etwas am Hut. Und dennoch, bereits nach der kurzen Einführungsrunde hat sie die Mischung aus Zweirad und Kabriolet im Griff. Trikefahren, so scheint es, liegt ihr im Blut. „Das wollte ich immer schon einmal machen", schwärmt sie, noch bevor sich der abenteuerliche Konvoi in Bewegung setzt.
Anette Frisch - Sommelière.
 00:00 Anette Frisch (34) ist eine der wenigen weiblichen Chef-Sommeliers auf Mallorca. Nachdem sie zunächst im Zwei-Sterne-Restaurant Tristán tätig war, arbeitet sie seit einem Jahr im Restaurant Es Fum (Hotel Mardavall, Costa d´en Blanes). Die studierte Ökotrophologin und
Aerobic-Lehrerin aus Grabenstetten kam 2004 nach Mallorca.
Wie aufgerollte Teppiche liegen die frisch herausgeschnittenen Rasenbahnen auf dem Grün. Sie werden an anderer Stelle wieder in den Boden eingesetzt.
 00:00 Ist das denn wirklich notwendig? Da zählt der Golfplatz von Alcanada doch schon zu den schönsten Europas, wurde mehrmals international prämiert. Warum also jetzt noch einmal alle 18 Greens aufreißen? Eine Schönheits-Sommerkur?
Einfach, praktisch, gut: Egal wo man es sich zur Siesta gemütlich macht, danach fühlt man sich zufrieden und erholt.
 00:00 Diese vier, fünf Sekunden, wenn das Bewusstsein langsam wegsackt, die Geräusche von der Straße leiser werden und man die Hitze auf der Haut nicht mehr spürt. Der Kopf liegt Kilogramm schwer im Kissen und zieht einen immer weiter hinab. Das ist für Margalida González der schönste Moment der Siesta. Die 34-jährige Spanierin hält schon seit Studentenzeiten mittags ein kleines Schläfchen und ist überzeugt, dass sie deshalb kaum eine Falte im Gesicht hat, fast immer gut drauf ist, einen netten Mann hat, Erfolg im Job ...
 Nach dem Erinnerungsfoto wird kräftig Gas gegeben.
 00:00 Mit einem satten Blubbern setzt sich die knapp neun Meter lange Mischung aus Schlauchboot und Festrumpfschiff (Rib) in Bewegung. Noch ist es zu früh, den Gashebel durchzudrücken. Erst als Miguel, der heute das Kommando an Bord führt, die...
Perfekt kombiniert: modische Tasche im Großformat zum Blumenkleid mit Hinguck-Muster.
 00:00 Mallorcas buntes Völkchen. Wer durch Palmas Einkaufsstraße Jaume III. schlendert, sieht, wie schön Palma ist. Und das trifft nicht allein auf die Frauen zu. Da spazieren Kubaner im hochgeschlossenen Hindu-Anzug durch das Viertel, Deutsche präsentieren sich im weißen Walle-Baumwoll-Kleid samt Strohhut. Der nächste kommt stilecht mit dunklem Anzug, hellblauer Seidenkrawatte und Montblanc-Kuli in der Brusttasche daher, und wieder andere setzen auf den einfarbig-eleganten Auftritt.
Blick in die Via Roma in Andratx im Jahre 1930 (li.). Das Foto oben zeigt die drei ýKöniginnen' zum Fest des Andratxer Schutzheiligen Sant Pere in den 40er Jahren. Am rechten Bildrand das Haus des Fotografen Ferrer.
 00:00 Er war ein Pionier unter den Fotografen der Insel: Rafel Ferrer Pujol (1898-1977) aus Andratx. 50 Jahre lang - von 1920 bis 1970 - fotografierte er die Bewohner und ihren Alltag in seinem Dorf und umliegenden Gemeinden. Nach acht thematischen Ausstellungen in der öffentlichen Bibliothek von Andratx und im Rathaus Son Mas in den vergangenen vier Jahren hat die Stadtverwaltung nun einen Bildband mit einer Auswahl seiner Fotografien herausgegeben. Und das ist nur der Anfang. Weitere Bände mit Fotos von Ferrer sollen folgen.
2006 wurde die gesamte Klosteranlage für sechs Millionen Euro restauriert. Dabei wurden seltene Grisaille-Zeichnungen von Heiligen freigelegt.
 00:00 Die Zeit im Kloster Sant Bonaventura scheint stillzustehen. Punkt vier Uhr zeigt die große Sonnenuhr an der Außenmauer, und das den ganzen Tag. Statt des Schattens deutet eine angeschweißte Eisenstange auf die Stunde, zu der die Bewohner des Klosters einst ihr Tagewerk begannen.
Verkosten Weine für die Mallorca Zeitung: die Sommeliers Patrick Paulen (li.) und Manuel Vogel. Die getesteten Weine tragen die Herkunftsbezeichnung Denominación de Origen Ribera del Duero.
 00:00 Einmal im Monat nimmt die Mallorca Zeitung Weine aus dem Supermarkt aus einer bestimmten Region unter die Lupe. Auswahlkriterium: Die Tropfen dürfen nicht teurer als zehn Euro sein. Einen Tag zuvor auf die richtige Trinktemperatur gebracht, werden sie von professionellen Testern verkostet: von den Sommeliers Manuel Vogel und Patrick Paulen vom renommierten Malvasía Restaurant in Palma, zu dem eine Vinoteca mit über 3.000 verschiedenen Wein-Referenzen gehört. 
■ Ortstermin in der Flugzeugwerft von Air Berlin in Düsseldorf. Der Airbus 330-200 kostet im Einkauf rund 150 Millionen US-Dollar.
 00:00 Ziemlich mickrig kommt man sich neben einer Boeing 737-800 und erst recht neben so "Dickschiffen" wie dem Airbus 330-200 vor. In der Halle 8 am Düsseldorfer Flughafen - 160 mal 65 Meter groß - wird ein Teil der 124 Maschinen starken Flugzeugflotte von Air Berlin gewartet. Und das ist eine Wissenschaft für sich. Denn auf einer Werft wird nichts dem Zufall überlassen. Jede einzelne Arbeit ist vom Hersteller vorgeschrieben, wird akribisch ausgeführt, kontrolliert, dokumentiert - der Sicherheit wegen. Die MZ hat mit dem ­Assistant Technical Director des Flugzeughangars, Jürgen Halbach, gesprochen.
Volle Fahrt voraus - und den Tümmler backbord nicht weiter stören.
 00:00 Es ist eng geworden auf dem Meer. Sehr eng. Eben noch schienen wir die Einzigen zu sein, die durch die aufgewühlte See pflügen. Jetzt trennen uns oftmals nur wenige Meter von den anderen Yachten, die pfeilschnell und haarscharf vor, neben und hinter uns auf- und abkreuzen. Dial-up nennt sich diese Art von Manöver, bei dem es darum geht, sich die bestmögliche Ausgangsposition vor der imaginären Startlinie auf dem Wasser zu verschaffen.
Tomeu Penya (59) ist erst seit wenigen Wochen mit der 25 Jahre jüngeren Nuria Robles verheiratet.
 13:59 Heimatverbundener als Heino, im Country verwurzelter als Truckstop und bei Alt und Jung beliebter als Reinhard Mey: Alle Vergleiche zwischen deutschen Musikern und dem mallorquinischen Sänger Tomeu Penya hinken. Der Liedermacher und...
Antonio Barceló mit seinem Curly-Hengst Dustin.
 00:00 Auf halbem Weg von Campos nach Felanitx führt ein holpriger Weg direkt ins Glück. In eine Welt aus schwarzen Pony­augen, Stoppelmähnen, Reitstiefeln und Sattelkammern, in denen es nach Leder und Pferdeschweiß riecht. Kinderglück.  
Jaume Mesquida in seinem Haus in Colònia de Sant Jordi.
 00:00 Jaume Mesquida war es, der schon Ende der 1970er Jahre mit „neuen" Rebsorten wie Cabernet Sauvignon experimentierte, er stellte den ersten Insel-Schaumwein her. Im Jahr 1999 erlitt der heute 58-Jährige einen Verkehrsunfall, seither sitzt der frühere Chef der Bodega Jaume Mesquida, Porreres, im Rollstuhl. Ein Interview mit einem, der nicht aufgibt. 
Toni Pùig mit dem achtjährigen Hengst Jonico S. in Randa.
 00:00 Fanfarenklänge, Schnauben, wildes Hufgetrappel. Ein pechschwarzer Menorquinerhengst galoppiert in kleinen Sprüngen auf die Reitbahn, Staub wirbelt hoch, er stemmt die Vorderbeine in den Sand und kommt vor den Zuschauern zum Stehen. Im Sattel, stolz, lächelnd, in blauem Frack und weißer Hose Toni Pùig. Die Goldknöpfe am Revers leuchten, die Sporen blitzen an den schwarz glänzenden Stiefeln. Pferd und Reiter scheinen direkt aus dem vorletzten Jahrhundert herausgeritten zu kommen. Pùig verneigt sich kurz vor dem Publikum - und die Show beginnt.
Sieht ein Mosaik aus Pflanzenarten, wo andere eine Wiese vermuten: Der Botaniker Joan Rita.
 00:00 Wo andere eine Wanderung ins Grüne machen, sieht Joan Rita kein Grün. Er sieht ein vielschichtiges Mosaik aus Hunderten ihm wohlvertrauter Pflanzen. Wo für unser Auge nur Gestrüpp und trockenes Unkraut am Asphaltrand wuchert, kann er mehrere Dutzend mallorquinische Distelarten unterscheiden. Jede einzelne davon kennt er mit Namen und weiß, woher sie ursprünglich stammt. Und er weiß, wann und in welcher Farbe welche Kräuter blühen und wofür sie auf der Insel benutzt werden. 
Das große Schwimmbecken ýGran Azul' in Palmas Aquarium ist acht Meter tief. Neben den Haien können beim Tauchgang auch andere Fischarten aus nächster Nähe beobachtet werden.
 00:00 Ausgerechnet heute liegt mir das Mackie-Messer-Lied auf den Lippen. Seit vielen Jahren kam es mir nicht mehr in den Sinn. Es ist Mittwoch,
11 Uhr, und ich sitze am Einstieg zum „Gran Azul", dem größten der 55 Becken des Palma Aquariums. Irgendwo unter mir schwimmen 35 Haie. Der kleinste misst 50 Zentimeter, der größte um die zwei Meter. Und ich soll da rein, um Mallorcas neueste Attraktion am eigenen Leib zu testen: Tauchen mit Haien.
Maria Antonia 'die Mühle'.
 00:00 Wenn in einem Jahr in der Gemeinde Andratx Bürgermeister Xisco Femenías das Zepter abgeben muss, regiert im Rathaus eine Deutsche. Zumindest dem Namen nach: Die Vorsitzende der Unió Mallorquina, Isabel Alemany, hatte im Koalitionsvertrag mit den Sozialisten erreicht, dass das Amt aufgeteilt wird. Alemany heißt deutsch - Einwanderer aus Alemania in der Lokalpolitik? 
Archäologie-Studentin Maya Uramowicz ist fasziniert von den imposanten Bauten. Mit Holzkeilen wurden Felsstücke zum Bauen ýabgesprengt'.
 00:00 Wenn Maya Uramowicz über die Steine der prähistorischen Siedlung Son Fornés in Montuïri geht, dann ist sie immer wieder von den monumentalen Bauten fasziniert, die die Talayots vor rund 3.000 Jahren errichtet haben. „Am meisten überrascht es mich, dass sie so gut erhalten sind", sagt Uramowicz. Die deutsche Archäo-logie-Studentin der Universität Freiburg bietet bis zum September deutschsprachige Führungen in Son Fornés an.
Der Geschäftsführer des Unternehmerverbands, Alejandro Sáenz de San Pedro, überblickt vom Dach des Asima-Hochhauses das Gewerbegebiet. Im Hintergrund: das Tramuntana-Gebirge.
 00:00 Von oben betrachtet wirkt das Gelände mit seinen schachbrettartig angelegten, breiten Straßenzügen wie eine amerikanische Kleinstadt. Doch die Ansammlung schmuckloser Zweckbauten liegt auf Mallorca, gleich hinter Palma, und beherbergt das Herz der mallorquinischen Wirtschaft. Das Polígono Son Castelló ist das größte Gewerbegebiet der Balearen. Süßes Nichtstun und die Schönheit der Insel sind an diesem Ort schnell vergessen. Dass Mallorca ein Urlaubsparadies ist, zeigt sich hier nur an den Schriftzügen der Reisebranchenriesen, die hier ihr Hauptquartier aufgeschlagen haben. 
Im Hotel ýGran Vista' in Can Picafort werden Wasser-Gymnastik und Saunagänge von der Krankenkasse bezuschusst.
 00:00 Die klassische Kur war gestern. Heute gönnt man sich Medical Wellness. Und das Beste: Für Wohlfühlurlaub zur Gesundheitsvorsorge brauchen Sie kein ärztliches Attest. Einen Zuschuss von der Krankenkasse gibt es aber trotzdem.
Der Archäologe und Buchautor Javier Aramburu vermutet Überreste von römischen Siedlungen in unmittelbarer Nähe zu spättalayotischen Siedlungen. Das einstige maurische Anwesen Guieyent bei Alcúdia hat seine Aufmerksamkeit erregt.
 00:00 Honorato Bauzá ist Professor für Geschichte und hat eine Nase für Zufälle, die keine sind. Vor etlichen Jahren begann er, sich Gedanken darüber zu machen, warum es in seiner Heimatgemeinde Ses Salines Häuser gab, deren Besitzer beim Ausheben von Löchern, etwa beim Bau einer Zisterne, weit weniger rackern mussten als ihre Nachbarn. Das war deshalb erstaunlich, weil der Boden in Mallorcas regenarmem Süden nur eine dünne Vegetationsdecke aufweist und man normalerweise rasch auf eine knochenharte Schicht stößt, die im besten Fall aus Sandstein besteht.
 16:58 Aus dem großen Abstand von über 1.000 Jahren wirke manchmal alles klein und sinnlos, sagt der Historiker Antoni Mas über sein Studienobjekt, die mittelalterlichen Burgen und Festungen auf den Balearen. Auch wenn die maurischen Burgen ausgefeilte Verteidigungssysteme und mächtige Schutzmauern aufweisen konnten: Im 13. Jahrhundert siegten die Christen über die Mauren, im 16. Jahrhundert machte zunächst der Sprengstoff die alten Verteidigungssysteme obsolet und später weitere Kriegserfindungen auch die Burgen überflüssig.
Der Töpfermarkt in Pollença, eine fröhliche Strandnixe vor einem Hotelneubau, die Guardia Civil beim Kontroll-Rundgang und ein Spaziergänger in der Altstadt von Alcúdia (v.li.).
 00:00 Der Reiseführer „Urlaub auf Mallorca" von 1960 spiegelt den Beginn einer ein halbes Jahrhundert alten Romanze wider - Auf der Insel fanden die Deutschen Tradition und Exotik, strenge Sitten und süßes Nichtstun am Strand 
Mallorca-Wein: Neuerdings auch nach Japan.
 00:00 Der Export von Inselwein in Länder der Europäischen Union ist in den ersten zehn Monaten 2007 um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. „Das betrifft auch unser Hauptabnehmerland Deutschland", sagt Pere Calafat, Präsident des Kontrollrates der Denominación de Origen Binissalem und Betreiber der Öko-Bodega Jaume de Puntiró in Santa Maria.
Ungewohnte Perspektiven in der Gourmet-Mühle der Himberts.
 10:48 Du bist mein Bocuse!" Wenn einem Gast so etwas beim Hinausgehen über die Lippen kommt, dann ist das ein ziemlich dickes Kompliment. Peter Himbert von der Molí des Torrent in Santa Maria jedenfalls hat diese Bemerkung berührt. Ein fast verlegenes Lächeln huscht über sein Gesicht mit den Sommersprossen und dem kleinen Bärtchen, wenn er davon erzählt. Seit 1999 betreibt Himbert mit seiner Frau Herta das Restaurant in der 130 Jahre alte Mühle mit dem schönen Patio.
Schwester Maria Gracia im Computerraum (links), wo Fünfjährige Informatikunterricht bekommen. 
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 00:00 Maria Gracia ist stets in guter Begleitung. Die 57-jährige Ordensfrau und Schuldirektorin ist nicht nur tief in ihrem Glauben verankert - unter dem Überwurf ihres Gewands kann sie auch jederzeit ihren persönlichen, digitalen Assistenten hervorziehen. Dank des tragbaren Computers (PDA) samt Eingabestift (Touchpen) verliert Schwester Maria Gracia Thomás Rosselló nie den Überblick. Sie leitet eine der spanienweit bestausgestatteten Schulen, was Neue Technologien im Unterricht und bei der Verwaltung angeht. 
Von wegen das können nur Männer: Zum Gegenbeweis angetretene Köchin in ­Santa Catalina i Es Creuers.
 00:00 Um es vorweg klarzustellen: Wer hier auf der Insel in einem einheimischen Restaurant eine Paella bestellt, geht streng genommen fremd. Denn das berühmte Reisgericht hat mit der ursprünglichen Küche Mallorcas nichts zu tun. Heimat der Paella ist die spanischen Levante. Von ihr aus trat sie einst den Siegeszug durch das Land an, schwang sich zum spanischen Nationalgericht empor und ist heute kulinarischer Botschafter Spaniens in aller Welt. 
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