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Professionelle Urlaubsbilder mit Spiegelreflexkameras

So gelingt der perfekte Schnappschuss

29.08.2013 | 14:38
Professionelle Urlaubsbilder mit Spiegelreflexkameras
Professionelle Urlaubsbilder mit Spiegelreflexkameras

Eine Spiegelreflexkamera oder DSLR (Digital Single Lens Reflex) ist das Synonym für professionelle Fotografie. Gerade im Urlaub reicht ein einfacher Schnappschuss häufig nicht aus, um die Erinnerungen an weite Strände, blauen Himmel und glutrote Sonnenuntergänge für immer festzuhalten. Doch viele scheuen die große Investition nach wie vor. Die gängigen Vorurteile: Spiegelreflexkameras sind teuer und durch den massiven Funktionsumfang schwer zu bedienen. Das erste Argument ist schnell entkräftet. Ein gutes Gerät wie die Sony Alpha SLT-A37 wandert mittlerweile schon für knapp 450 Euro über den Ladentisch. Welche Produkte darüber hinaus zu empfehlen sind, lässt sich in der aktuellen Bestenliste auf Testsieger.de nachlesen. Auch der zweite Punkt sollte mit diesen Tipps für das perfekte Urlaubsfoto kein Hindernis mehr darstellen.

Lange Akkulaufzeit durch den Sucher

Die meisten Digitalkameras verfügen über ein Display. Der Bildschirmbetrieb leert den Akku allerdings schneller, als dem Fotografen lieb sein kann. Besonders auf längeren Trips ohne Stromversorgung verlangt das nach einem Ersatz-Akku. Hier haben Spiegelreflexkameras ein Ass im Ärmel – den Sucher. Dieser ermöglicht es, das Bild direkt ohne Bildschirm zu betrachten. Der Vorteil: Ein optischer Sucher benötigt kaum bis gar keinen Strom und ist selbst bei ausgeschalteter Kamera aktiv. Somit ist die DSLR ihren kompakten Konkurrenten in Sachen Akkulaufzeit deutlich überlegen. Zudem bildet der Sucher das reale Bild ab, während die Bildwirkung des Displays beispielsweise durch starke Sonneneinstrahlung verfälscht sein kann.

Schritt für Schritt zum perfekten Bild

Viele Hobbyfotografen fühlen sich mit dem gigantischen Funktionsumfang einer digitalen Spiegelreflexkamera überfordert. Hier gilt es, ruhig zu bleiben und sich langsam aber sicher vorzutasten. Gerade Einsteiger-DSLRs verfügen so gut wie immer über einen Automatik-Modus. Dann übernimmt die Kamera alle wichtigen Einstellungen wie Kontrast oder Helligkeit. Für die ersten Aufnahmen, um sich an das Gerät zu gewöhnen, ist das die optimale Lösung. Um nur im Automatik-Modus zu knipsen, ist eine Spiegelreflexkamera jedoch zu schade. Den nächsten Schritt stellt die Halbautomatik dar. Hier übernimmt das Gerät nur noch ein paar Einstellungen. Der Rest – beispielsweise die passende Brennweite – lässt sich manuell auswählen.

M.A.P.S.

Die Schaltzentrale jeder Spiegelreflexkamera ist das Moduswahlrad – mit diesem lässt sich unter anderem der Automatik-Modus einschalten. Für anspruchsvolle Fotografen sind aber vor allem die vier Auswahlpunkte P, A, S und M interessant. P steht dabei für den Programmmodus. Belichtungszeit und Blende werden automatisch eingestellt, der Fotograf regelt die anderen Parameter – zum Beispiel den Weißabgleich oder die ISO-Empfindlichkeit. Der Buchstabe A (bei manchen Herstellern auch „Av" genannt) steht für den englischen Begriff Aperture Priority (deutsch: Blendenpriorität). Dieser Modus ist ebenfalls praktisch: Der Nutzer stellt die Blende auf den gewünschten Wert ein und die Kamera sorgt für die passende Verschlusszeit, damit die Aufnahmen immer gut belichtet sind.

Der Modus S (hin und wieder auch „Tv" genannt) ist das exakte Gegenteil. Hier lässt sich die Verschlusszeit frei wählen und die Blende wird dazu passend von der Kamera gewählt. Deshalb heißt der Modus auch Shutter Priority (deutsch: Verschlusszeitenvorwahl). Für Bilder von schnellen, bewegten Motiven sind beispielsweise kurze Verschlusszeiten optimal geeignet. Wer alles selbst in der Hand haben möchte, wählt den Modus M (manuell). Dieser stellt somit den letzten Schritt auf dem Weg zum optimalen Bild für erfahrene Fotografen dar.

Die Qual der Objektiv-Wahl

Der große Vorteil einer Spiegelreflexkamera ist das auswechselbare Objektiv. Doch das Angebot ist groß und die Preise nicht gerade niedrig – da fällt die Wahl oft schwer. Gerade im Urlaub empfiehlt sich häufig ein sogenanntes Tele-Zoom-Objektiv. Damit lassen sich selbst weit entfernte Motive problemlos aufnehmen. Der Nachteil: Sie sind relativ groß und damit unhandlich, was gerade auf Reisen schnell zur Belastungsprobe wird. Wer gerne nur leichtes Gepäck mit sich führt, dürfte mit einem Standard-Zoom glücklich werden. Die Objektive sind kompakt und für die meisten Situationen völlig ausreichend. Unter die Kategorie der kompakten Objektive fallen auch die Reise-Zooms – schließlich werden sie nicht umsonst so bezeichnet. Um kleinere Tiere – beispielsweise Insekten – abzulichten, eignet sich ein Makro-Objektiv. Selbst winzige Motive lassen sich damit bildfüllend und scharf aus nächster Nähe fotografieren.


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