Stressfreier Schatten am Strand auf Mallorca

Tipps, Tricks und Hilfsmittel, die einen Ausflug ans Meer mit einem Sonnenschirm gelingen lassen

13.09.2017 | 10:29
Ohne Schirm läuft man Gefahr, am Strand zu verbrennen.

Wer sich am Strand keinen der typisch mallorquinischen sombrillas, den Sonnenschirm aus Stroh, mieten mag, der kann sich einen ganz gewöhnlichen Sonnenschirm kaufen und in den Sand treiben. Dazu kann man allerlei Zubehör erstehen, mit dem das Aufstellen besser gelingt und der erste Windstoß den Schattenspender nicht über den Haufen wirft.

Fixierung

Eine kleine Schaufel ist hilfreich, um effektiv graben zu können. Je tiefer das Loch im möglichst feuchten Sand, desto stabiler steht der Schirm. Ihn in Windrichtung zu neigen, schafft zusätzliche Standfestigkeit. Experten empfehlen zudem, um den Stab mit möglichst feuchter Erde einen kleinen vulkanartigen Hügel aufzuhäufen. Holzstäbe halten sich generell stabiler im Sand als Stäbe aus Plastik. Ein an spanischen Stränden gern benutzter Trick ist folgender: Wer eine Tüte mit Sand füllt, diese mit einer Schnur oben an einer der Streben befestigt und dann mit gespannter Schnur auf den Boden legt, optimiert die Stabilität bis fast zum äußersten.

Halterungen

Noch besser sind Halterungen: Die bis 40 Zentimeter langen, korkenzieherähnlichen Objekte kann man wie die Schirme in großen Kaufhäusern wie Corte Inglés oder Möbel- und Heimwerkermärkten wie in den auf Mallorca ­vertretenen Ketten Bauhaus, Ikea oder Leroy Merlin erstehen. Auch im Sportartikelgeschäft Decathlon im Gewerbepark Can Valero und selbstredend in den vielen kleinen Läden an Stränden werden sie angeboten. Halterungen sind nicht teuer und sind – wenn aus Plastik – bereits für unter 10 Euro zu haben. Sie erhöhen die Stabilität im Sand beträchtlich. Metallvorrichtungen gehen etwas mehr ins Geld.

Schirme und Zelte

Schirme selbst gibt es schon ab 10 Euro. Wer mehr ausgeben will, kann sich einen neigfähigen Schirm zulegen. Die Schirme werden vor allem aus Kunststoffen wie Nylon oder Polyester hergestellt, die die UV-Strahlung effektiver als normaler Stoff abhalten. An den Rändern mancher nicht so billiger Schirme kann man mitverkaufte segelähnliche Tücher befestigen, die mit Metallheringen im Sand befestigt werden. Das vergrößert den Schatten und erhöht nebenbei noch die Stabilität.

Besonders teuer sind sogenannte Ampelschirme. Sie können samt Betonfuß mehrere Hundert Euro kosten und eignen sich eher für Poolränder oder Felsküsten.

Mit Plastikböden ausgestattete igluartige Zelte – sogenannt Strandmuscheln – sind noch stabiler als Schirme, da sie an mehreren ­Stellen mit Metallheringen im Sand befestigt werden können. Sie eignen sich auch für das Nickerchen zwischendurch. Einige wie die Zelte der Firma Outdoorer, die fast 70 Euro kosten, entfalten sich sogar selbst beim Werfen. Bei billigeren, die etwa immer mal wieder beim Discounter Lidl bereits für 15 Euro angeboten werden, dauert das Aufbauen deutlich länger. Immerhin 90 Prozent der UV-Strahlen werden von solchen Muscheln abgehalten.

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