Mietwagen: Manacor kapituliert vor Verkehrssündern

Der Stadtverwaltung ist es zu teuer, Geldstrafen im Ausland einzutreiben

13.10.2011 | 12:35

Die Gemeinde Manacor findet sich damit ab, Geldstrafen für zahllose Knöllchen im Fall von Mietwagen nicht eintreiben zu können. Tausende Bußgeldbescheide zwischen 30 und 300 Euro hätten sich in den vergangenen anderthalb Jahren angehäuft, sagte Bürgermeister Antoni Pastor am Mittwoch (12.10.). Allein im August dieses Jahres handele es sich um 90 Verfahren. Man bemühe sich nicht, das Geld nachträglich einzutreiben, da die Kosten, dies im Ausland zu erreichen, sehr hoch seien.

Nach Einschätzung des Bürgermeisters wären zur Eintreibung der Strafzettel andere Maßnahmen notwendig: Polizisten müssten den Wagen festsetzen und würden ihn erst dann freigeben, sobald die Fahrer die Geldbuße bezahlt haben.

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