Landesregierung plant Kurzarbeit für Beamte

Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten soll neben anderen Maßnahmen helfen, ein Finanzloch von 300 Millionen Euro zu stopfen

13.03.2012 | 09:55

Die balearische Landesregierung will die Arbeitszeiten der Angestellten des öffentlichen Dienstes auf Mallorca flexibilisieren und Kurzarbeit für sie einführen. Es handle sich um eine freiwillige Maßnahme, so Finanzminister Josep Ignasi Aguiló auf einer Pressekonferenz am Montag (12.3.). Angaben zum Umfang der Arbeitszeitreduzierung bei gleichzeitigem Lohnverzicht machte der Minister allerdings nicht. Details werde man zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben, so Aguiló.

Im öffentlichen Dienst auf den Balearen sind rund 27.000 Personen beschäftigt. Mit der geplanten Kurzarbeit will die Landesregierung dazu beitragen, ein neues Finanzloch von mehr als 300 Millionen Euro zu stopfen. Angekündigt wurden bereits Steuererhöhungen, die rund 60 Millionen Euro einbringen sollen. Die restliche Summe muss eingespart werden. Vor allem im öffentlichen Gesundheitssystem hat der Govern mit ungedeckten Kosten zu kämpfen. Ziel der Landesregierung ist es, die Vorgaben von 1,5 Prozent Defizit zu erreichen.

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