Betrug beim Führerschein: 15 Angeklagte verurteilt

Der Chef einer Fahrschule hatte dafür gesorgt, dass Schüler Führerscheine erhielten, ohne je Prüfungen abgelegt zu haben

25.06.2013 | 10:40

15 Angeklagte sind am Montag (24.6.) in Palma de Mallorca verurteilt worden, weil sie Personalausweise gefälscht haben. Da der Fall erst zehn Jahre nach den Taten verhandelt wurde, kamen sie mit vergleichsweise geringen Strafen davon. Der Kopf der Bande – es handelt sich um den Besitzer einer Fahrschule – wurde deswegen nach einer Einigung zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung lediglich zu einem Jahr und elf Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt werden. Er muss nun lediglich eine Strafe bezahlen. Ohne die Verzögerung der Verhandlung hätte er mit mehr als drei Jahren rechnen müssen. Die weiteren Angeklagten erhielten Geldstrafen.

Die Täter hatten laut dem Urteil die Ausweise von Fahrschülern mit deren Zustimmung gefälscht, indem sie die Fotos austauschten. Danach traten die "Ersatzleute" gegen eine finanzielle Belohnung bei den praktischen und theoretischen Prüfungen an. Die anderen Fahrschüler erhielten jedoch die Führerscheine – ohne je geprüft worden zu sein.

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