Bauträger in Andratx fordert 30 Millionen Euro Entschädigung

Ein Gericht hat die Baugenehmigung für 68 Apartments in Montport für nichtig erklärt

27.06.2013 | 10:09

Der Bauträger von 68 Apartments in Montport im Südwesten von Mallorca fordert von der Gemeinde Andratx 30 Millionen Euro Entschädigung, nachdem die dortigen Baugenehmigungen gerichtlich annulliert worden sind. Das wurde aus dem Rathaus bekannt. Es sei die Gemeinde, die eine Genehmigung für den Bau ausgestellt habe, obwohl das Gebiet im Raumordnungsplan des Inselrats als nicht bebaubar eingestuft worden sei, so die Argumentation.

Das Gerichtsurteil erging jetzt neun Jahre nach Vergabe der Baugenehmigungen. Die 68 Apartments in Port d'Andratx könnten nicht nachträglich legalisiert werden und müssten deswegen abgerissen werden, heißt es in dem Urteil. Die Gemeinde will prüfen, ob sie gegen die Entscheidung, die noch nicht rechtskräftig ist, Berufung einlegt. Wird das Urteil bestätigt, müssten ähnlich wie im Fall von Ses Covetes am Naturstrand Es Trenc alle Gebäude abgerissen und der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden.

Die umstrittene Vergabe der Baugenehmigungen war Teil eines großen Korruptionsskandals, der Ende 2006 in der Verhaftung des damaligen Bürgermeisters Eugenio Hidalgo gegipfelt hatte. Der Fall "Voramar" wurde in insgesamt 76 Einzelverfahren aufgeteilt. in mehreren Prozessen verurteilte das Gericht Hidalgo zu Haftstrafen.

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