Madrid straft Balearen bei Direktinvestitionen ab

Für 2014 stehen noch weniger Gelder als dieses Jahr zur Verfügung - keine Investitionen in Kongresspalast und Playa de Palma

01.10.2013 | 12:59

Enttäuschung auf Mallorca: Die Direktinvestitionen der spanischen Zentralregierung auf den Balearen fallen noch geringer aus als bislang. So will Madrid im kommenden Jahr nur 74 Millionen Euro investieren. Das sind noch einmal 4 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr und gemessen an der Zahl der Einwohner so wenig wie in sonst keiner spanischen Region.

Während pro Balearen-Bewohner 67 Euro investieren werden, entfallen zum Beispiel auf jeden Einwohner in Kastilien-León 559 Euro, in der Extremadura 318 Euro oder in Kantabrien 335 Euro. Allerdings werden auch die Investitionen in den anderen Regionen zurückgefahren, im Schnitt um 7,2 Prozent.

Weder sieht das Budget der Zentralregierung Investitionen für die Sanierung der Playa de Palma vor, noch für die Fertigstellung von Palmas Kongresspalast. Auch für die ausstehende Elektrifizierung der Eisenbahnlinie sind nur geringe Beträge eingeplant. Für den Straßenbau werden 17,5 Millionen Euro bereitgestellt, weniger als im Finanzierungsabkommen vorgesehen.

Der balearische Finanzminister José Vicente Marí bezeichnete die Investitionspläne als "ungerecht". Obwohl die Balearen mit die besten wirtschaftlichen Zahlen in Spanien vorlegen könnten, würden sie abgestraft.

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