78 Jahre Haft für mutmaßlichen Feuerteufel auf Mallorca gefordert

Der Mann soll im Sommer 2012 mehr als 20 Brände verursacht haben

23.11.2013 | 13:33

Die Staatsanwaltschaft auf Mallorca fordert 78 Jahre Haft für einen mutmaßlichen Feuerteufel, der im Sommer 2012 eine Reihe von Waldbränden gelegt haben soll. Vorgeworfen werden dem Mann 24 Fälle von Brandstiftung, davon 20 auf Mallorca und vier auf Menorca. Der Verdächtige soll zudem rund 1,3 Millionen Euro Schadensersatz zahlen - eine Summe, die sich aus den Kosten für die Feuerwehreinsätze und der Schadensbilanz der betroffenen Waldbrandgebiete ergibt.

Der Mann soll seine Kenntnisse im Bereich Forstwirtschaft dazu missbraucht haben, um die Brände zu legen. Zum Einsatz kamen dabei nach Informationen der Ermittler Toilettenpapier, Kerzen und ein Feuerzeug. Das Feuer brach stets in den Mittagsstunden aus.

Einige Brände konnten schnell gelöscht werden. In einem Fall im Gebiet von Ferrerías auf Menorca brannte es jedoch auf einer Fläche von 16 Hektar. Die größten Brände auf Mallorca, die dem Mann zur Last gelegt werden, brachen am 16. Juni in der Nähe von Port d'Andratx im Südwesten sowie am 18. August bei Capdepera im Nordosten aus. Zum Teil soll der Mann mehrere Feuer an einem Tag gelegt haben.

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten von unserer Gastro-Autorin Martina Zender

 

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |