Ermittlungen wegen des Kaufs von Elektrozügen für Palmas Metro

Verdacht auf Veruntreuung: Die 13 Waggons waren unter Mitte-Links zum Preis von 77 Millionen Euro erworben worden

25.03.2014 | 17:08

Die Staatsanwaltschaft auf Mallorca hat Ermittlungen wegen des Kaufs von Zügen für Palmas Metrosystem während der Regierungszeit der Mitte-Links-Vorgängerregierung (2007-2011) eingeleitet. Der Kauf sei ohne öffentliche Ausschreibung vonstatten gegangen, heißt es nach Informationen der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca", es bestehe der Verdacht auf Veruntreuung öffentlicher Mittel.

Das balearische Verkehrsministerium hatte 13 Elektrozüge und -waggons zum Preis von 77 Millionen Euro erworben und sich auf eine Ausschreibung unter der früheren Matas-Regierung berufen. Bei der Auftragsvergabe hätten Mitbewerber keine Chance gehabt, zum Zuge zu kommen, ergab jedoch eine Untersuchung durch die Abteilung für Rechnungsprüfung. Die jetzige Landesregierung leitete den Bericht an die Staatsanwaltschaft weiter.

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