2 Millionen Euro aus Korruptionsprozess für bedürftige Familien

Die Gelder mussten verurteilte Politiker an den Inselrat zurückzahlen

24.06.2014 | 10:15

Der Inselrat auf Mallorca will 2 Millionen Euro, die nach Korruptionsprozessen an die Institution zurückgeflossen sind, bedürftigen Kindern zukommen lassen. Das Geld haben Ex-Politiker des Inselrats zurückgezahlt, die im Korruptionsfall Can Domenge verurteilt worden waren, darunter auch die frühere Präsidentin der Institution, Maria Antònia Munar. Sie erhielt in dem Prozess eine Haftstrafe von sechs Jahren.

Mit der Entscheidung reagiert der Inselrat auf den neuesten Bericht des der Institution unterstellten Sozialinstituts IMAS. Eine Million Euro soll bedürftigen Familien mit minderjährigen Kindern zugute kommen. Der Rest des Geldes werde für Abkommen mit weiteren Institutionen wie den Rathäusern verwendet, so Inselratspräsidentin Maria Salom (Volkspartei, PP). Die Kommunen sollen betroffenen Familien bei der Bezahlung der Nebenkosten unter die Arme greifen oder einen Mittagstisch im Rahmen des Ferienprogramms anbieten.

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten von unserer Gastro-Autorin Martina Zender

 

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |