Can Picafort will wieder mit lebenden Enten werfen, darf aber nicht

Proteste bei der diesjährigen Ausgabe der traditionellen Fiesta am Freitag (15.8.) geplant

14.08.2014 | 10:35
Can Picafort will wieder mit lebenden Enten werfen, darf aber nicht
Can Picafort will wieder mit lebenden Enten werfen, darf aber nicht

Die Debatte kommt nicht zur Ruhe: Obwohl beim traditionellen Entenwerfen beim Dorffest von Can Picafort im Nordosten von Mallorca die lebenden Tiere schon lange durch Plastikexemplare ersetzt wurden, wird dem früheren Treiben weiterhin nachgetrauert. Um den Einsatz lebender Enten einzufordern, sollen bei der diesjährigen Ausgabe am Freitagmittag (15.8.) Trillerpfeifen sowie Holzenten unter den Teilnehmern verteilt werden. Mit einem Pfeifkonzert wolle man die Forderung unterstreichen, so Joan Monjo, Gemeinderat von Santa Margalida, gegenüber der mallorquinischen Lokalpresse.

Das Werfen lebender Tiere ist durch das balearische Tierschutzgesetz verboten - Hintergrund ist, dass die Tradition in Can Picafort noch keine hundert Jahre alt ist und deswegen keine Ausnahme zugelassen wird. In den vergangenen Jahren hatten zum Teil maskierte Teilnehmer verbotenerweise mit Enten geworfen. Inzwischen hat jedoch die Polizei die Überwachung verschärft.

Die Tradition besteht darin, dass von Booten aus (Plastik-) Enten ins Wasser geworfen und von den Teilnehmern im Wasser eingesammelt werden müssen. Unter den erfolgreichen Schwimmern werden Preise verlost.

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